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2020

2021.01.31 Home Office Richtlinie Mobiles Arbeiten (Definition)

Home Office: Der Oberbegriff für Mobiles Arbeiten / Telearbeit.

Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese
Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen
“ (Arbeitsschutzkontrollgesetz §2(5) [erstmal] befristet bis 15.3.2021 verlängert bis 30.4.2021)



Der ArbeitNEHMER muss in der Regel zustimmen, dass die Arbeit im Home Office stattfinden kann – da Home Office eine Vereinbarung voraussetzt.

„Der Beschäftigte kann nicht gezwungen werden… wenn weder Laptop, W-Lan, Programme zu Hause vorhanden sind, dann sprechen betrieblichen Gründe dageben“ (Bundesarbeitsminister Hubertus Heil 20.1.2021 Pressekonferenz)

Urteil: „Eine auf drei Wochen befristete Anordnung des Dienstherrn, wegen der aktuellen Corona-Pandemie im Home-Office arbeiten zu müssen, verstößt auch dann nicht gegen das Recht des Beamten auf amtsangemessene Beschäftigung, wenn in diesem Zeitraum im Home-Office faktisch keine oder kaum Aufgaben übertragen werden.“ (VG Berlin 14.04.2020, Az. VG 28 L 119/20) und weiter bezüglich der Entscheidung OB angeotdnet wird:
Dabei sollten soziale und gesundheitliche Aspekte mitberücksichtigt werden

Zudem müssen Arbeitnehmer UND der Arbeitbeitgeber regeln, ob und wie private Geräte (Internetverbindung, Computer, Wohnraum, Handy…) im Home Office genutzt werden.

Der Arbeitnehmer muss die Möglichkeit haben u.a. aufgrund von Unverhältnismäßigkeit/Unzumutbarkeit wieder in den betrieblichen Arbeitsplatz zu wechseln.

Telearbeit: Ein fester Arbeitsplatz am Wohnsitz des Arbeitsnehmers (meist zu Hause).
Die Geräte für den häuslichen Arbeitsplatz, werden vom Arbeitgeber gestellt, darunter zählt u.a. auch der ergonomische Bürostuhl.
Zudem ist eine Einwilligung der Mitbewohner erforderlich um mögliche häusliche Kontrollen zu ermöglichen.
Der Arbeitgeber kann einen Teil der Kosten für den Dauerhaften Arbeitsplatz übernehmen (müssen), z.B. für Strom, Arbeitsfläche/Raum, Heizung…

Mobiles Arbeiten: Das Gerät (Laptop, Internetverbindung, Firmenhandy…) wird meist vom Arbeitgeber gestellt. Die Tätigkeit findet an wechselnden Orten statt. Der Arbeitsort kann auch (mal) der Wohnsitz sein.

Bring your own device: Der Mitarbeiter darf sein eigenes Gerät nutzen. Dies sollte jedoch vermieden werden.

Prinzipien:
+Trennung von privat und geschäftlich.

+Vertraulichkeit:
– Die Daten sind so geschützt, dass niemand unberechtigtes die Möglichkeit hat, Informationen zur Kenntnis zu nehmen.

+Verfügbarkeit:
– Die Daten bleiben vorhanden.
– Die Daten sind so geschützt, dass niemand unberechtigtes die Möglichkeit hat, diese (vollständig) zu zerstören.

+Unveränderbarkeit:
– Die Daten bleiben vollständig.
– Die Daten sind so geschützt, dass niemand unberechtigtes dies verändern kann.

+Verpflichtung:
– Was im Büro gilt, gilt auch im Home Office (vergleichbares Schutzniveau)
– Regelung Home Office ermöglichen
– Richlinie Home Office

-> Der Datenschutzbeauftragte bietet Muster für Richtlinien an um verschiedene Konstellationen zu regeln.

Aus aktuellem Anlass (19.01.2021):
Der Arbeitgeber muss nachweisen, warum der Arbeitgeber dem Mitarbeiter die Arbeit im Home Office NICHT ermöglicht.

„Das erforderliche Schutzniveau kann (noch) nicht hergestellt werden“ … der private Computer des Mitarbeitenden kann/darf/sollte keinesfalls werden!
„Verträge mit Auftraggebern lassen keine Home Office zu“
„Wir haben noch keine Home Office Richtlinien“

„Das erforderliche technische Gerät ist (noch) nicht verfügbar“
„Es ist kein Budget für technisches Gerät vorhanden“
(…wir warten erst bis die zugesagten Gelder tatsächlich ausgezahlt wurden)
„Die Programme/Daten/Userprofile sind so organisiert, dass kein Fernzugriff möglich ist“

„Es ist seitens des Mitarbeitenden unzumutbar im HomeOffice zu arbeiten“ -> Diese freiwillige Erkenntnis ist zu dokumentieren.

Richtlinien, Tipps und Quiz (kostenfrei 10 Minunten anonym) zum Thema HomeOffice
Allgemeine Hinweise zum Home Office


Es schreibt Ihnen Ihr persönlicher externer Datenschutzbeauftragter Lorenz Macke (Hannover)

[Ursprünglich ist der Artikel vom 16.03.2020]

Warum bringe ich hier Argument GEGEN Home Office?
Es ist meine Pflicht als externer Datenschutzbeauftragter im Sinne der DSGVO „zu unterrichten und zu beraten“

2020.12.17 Video Weihnachten und Datenschutz

Zum Video / Impulsvortrag und der Arbeitsweise von Lorenz Macke
Der Weihnachtsmann und der Datenschutz

Es schreibt Ihnen Ihr persönlicher externer Datenschutzbeauftragter Lorenz Macke (Hannover)

2020.12.12 Datenschutz im Jahr 2020 – Rückblick & Ausblick (Qualifikation)

Webinar

Die Themen die meine Kunden, und somit auch mich, in 2020 beschäftigt haben:
Emotet Virus
Welche Corona-Infos darf ich im von meinen Mitarbeitern erfragen?
Welche Corona-Infos muss der Mitarbeitern seinem Arbeitgeber mitteilen?
Home Office Regelungen / Richtlinien
Anpassung der Webseite (diverse Urteile)
Datenübermittlung in die USA
Schulung / Sensibilisierung

… meine Arbeitsweise in Form einer Weihnachtsgeschichte im Video dargestellt:
Braucht der Weihnachtsmann einen Datatenschutzbeauftragten?

2020.05.28 Datenschutzfolgenabschätzung (Qualifikation)

Webinar mit Fortbildungsbescheinigung.

2020.04.22 Tipps Verarbeitungsverzeichnisse (Qualifikation)

Webinar mit Fortbildungsbescheinigung.

2020.04.16 Corona Warn App TEST und Tipps

TEST Einchecken mit der Corona Warn APP – testen Sie jetzt! Scanne den Code mit der Corona Warn APP.
Es muss keine Internetverbindung bestehen.
! Es kommt zurecht der Hinweis, dass das Event 27.4.2021 beendet ist und ob man nachträglich einchecken möchte!
Nach dem „jetzt auschecken“ (erfolg spätestens nach 15 Minuten) bitte den Eintrag löschen.
Corona Warn APP -> Meine Check-Ins -> Die 3Punkte rechts neben dem Event anklicken -> Entfernen
Warum? Falls Jan Böhmermann wieder eincheckt und Co eincheckt und sich darunter ein in der APP hinterlegter Infizierter befindet, würde über die Corona Warn APP eine Aufforderung zum Test erfolgen.
Also nur TESTEN und dann wieder entfernen.

Der QR Code kann auch mit einem QR-Code Scanner gescannt werden. Wird die angezeigte Adresse angeklickt, wirde die Corona Warn App gestartet und es kommt die Frage ob man Einchecken möchte.
Die gesetzlichen Anforderungen an die Kontakt-Daten-Erfassung werden mit der Corona Warn APP NICHT erfüllt. Der Check In dient lediglich dem persönlichen Tagebuch.

Für gewerbliche Anbieter: Es besteht meiner Meinung nach keine Verpflichtung den Informationenpflichten gemäß Artikel 13 der DSGVO nachzukommen. Der QR-Code ersteller erhält keinerlei Daten vom QR-Code scannenden (im Gegensatz zur Luca APP wo Daten erhalten werden und somit auch Informationen zu geben sind.


Am 7.April 2020 habe ich begonnen, Information zum Thema Corona und APPs hier zu veröffentlichen.

Wer freiwillig Daten an das #RoberKochInstitut #RKI „spenden“ möchte, benötigt eine APP sowie Fitnessarmband oder Smartwatch.
Die Daten werden pseudonymisiert erfasst: Das RKI hat keine Kenntnis über den Anwender – nur durch Hinzuziehung von weiteren Informationen könnte eine Person identifiziert werden, wozu keine Erfordernis besteht. Die #Datenschutzhinweise der APP gefallen mir, zumal hier eine Regelung der #DSGVO positiv genutzt wird. #coronaapp #datenspende #datenspendeapp


Kurze Informationen zur #coronadatenspendeapp:
Einschätzung Info Corona Datenspende APP Info

Bisherige Geräte die Daten liefern können:
Fitbit, Garmin, Polar, Withings, GoogleFit, Apple Health

Google Play Store
https://play.google.com/store/apps/details?id=de.rki.coronadatenspende

App Store
https://apps.apple.com/de/app/corona-datenspende/id1504705422

Zur OFFIZIELLEN Seite der APP vom Robert Koch Institut
www.corona-datenspende.de (zuletzt geprüft 2.3.2021)

Die FAQ stehen auf meiner Seite nicht mehr zum Downlaod bereit.

Generell bei der Corona Warn App:
Bluetooth muss aktiviert sein um den Abstand zum anderen Handy zu messen. Das führt allerdings zu Nebenwirkungen, denen begegnet werden sollte:
– Da Bluetooth aktiviert ist, kann es dazu kommen, dass eine Kopplung mit anderen Geräten angefordert wird. Nehmen Sie (generell) keine Kopplung mit ihnen unbekannten Geräten vor.
– Unerwünschter technischer Kontakt per Bluetooth sowie Tracking u.a. in Einkaufszenten könnte stattfinden.
– Der Akkuverbrauch ist erhöht.

Update 25.Mai.2020: Informationen seitens Google – Androit zum Conona Update
-> VORSICHT: Google gibt an, dass die Standortermittlung (GPS) aktiviert sein muss. Die APP selber hat KEINEN Zugriff auf die Standortdaten. Google schon…
Nochmal: Für Kontaktverfolgung ist nicht der Standort (Hannover) relevant, sondern nur die Kontaktdauer und Enfernung von Gerät(Smartphone) zu Gerät (Smartphone) .

Grenzen der App:
1,4 Meter Abstand von Rücken zu Rücken an frischer (windiger) Luft, mit Mundschutz 15 Minuten ohne zu reden. Für die APP ist es ein Kontakt…

Update 2.April .2021 : Corona Warn APP vs Luca APP.
-> Bei APP ergänzen sich miteinander!
Die Luca App bietet ein Check in ohne Handy, die Corona Warn APP erfordert ein Handy.
Beim Check in mit der Corona Warn APP erhält der QR-Code Anbieter keine
Hier der Vorteil: Die Daten sind für die Betrieb NICHT sichtbar. Es sind keine Datenschutzhinweise zu geben.

OB der Check in mit der Corona Warn APP auch in Betriebe möglich ist, bei denen (per Gesetz) die Kontaktdaten zu erfassen sind (Restaurant, Kino, Club, körpernahe Dienstleistungen…) schließe ich derzeit aus. Warum? Die Corona Warn App ist anonym. Im Infektionsfall wird zwar eine Aufforderung zum Quarantäne und zum Test gegeben – jedoch liegen dem Gesundheitsamt bei der Kontaktatenerfassung per Papier eventuell richtige Kontaktdaten vor. Mit der Luca APP liegt dem Gesundheitsamt eine verifizierte Handynummer vor und möglicherweise eine richtige Adresse vor. Das Gesundeitsamt kann bei der Corona-Warn-App den möglicherweise ebenfalls infizierten nicht direkt erreichen.

Generell der TIPP: QR-Codes nur mit der zugehörigen APP Scannen. Nur so könnt Ihr feststellen ob der QR-Code plausibel ist und ihr vermeidet dass Ihr auf dubiose Webseiten gelockt werdet!

-> zur Luca APP Kontaktnachverfolgung Test und Tipps

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Checkliste DSGVO Informationspflichten Bestellungen

Diese Checkliste ist eine Möglichkeit festzustellen ob Sie aufgrund des Bestellvorganges, dem Kunden Informationen zum Datenschutz zur Verfügung stellen müssen. Typische Situationen des (Außer-Haus-) Verkaufs sind hier aufgelistet, z.B. Bestellungen per E-Mail, Lieferung an die Haustür…  E-Commerce.
Stand 03.November 2020 Version 02

Download der PDF Datei
Checkliste Außer Haus Verkauf Informationspflichten DSGVO PDF
(Speichen unter bzw. in Downloads nachgucken)


Diese Liste ist für Anbieter. Wird der Inhalt ignoriert, kann der Inhalt gegen Sie verwendet werden. Somit die Empfehlung: Kümmern Sie sich bei Gelegenheit auch um den Datenschutz – damit Ihre Einnahmen Ihnen erhalten bleiben, ich gönne es Ihnen.

Achtung: Es gibt weit mehr Anforderungen an den Datenschutz und weit mehr Situationen, bei denen Sie Informationen zum Datenschutz geben müssen. Die Prüfung Ihres Einzelfalles wird daher empfohlen. #außerhausverkauf #checklisten

Falls ich auch Ihnen geholfen habe, können Sie Ihren DANK gerne in Form einer Google Bewertung mitteilen.
(Für Google Konto Inhaber, also alle Androit Nutzer).

Nutzen Sie unser kostenfreies PDF, wenn Sie die Anwesenheit der Gäste dokumentieren müssen.

Es schreibt Ihnen Ihr persönlicher externer Datenschutzbeauftragter Lorenz Macke (Hannover)

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2020.04.07 Lösungs-Ermöglicher #Wirvsvirus

Ich setze auch hier mein Wissen ein und engagiere mich bei der Mitgestaltung der gesellschaftlichen Zukunft. Zusammen mit vielen anderen arbeiten wir gemeinsam an Projekten die sich mit dem Corona Virus beschäftigen. Mein Themengebiet: Datenschutz und Datensicherheit. Die Forsetzung des Hackathon’s der Bundesregierung. April 2020 bis ….
#dtnschtz #blog #speisekarte #wirvsvirus

Es schreibt Ihnen, Ihr Risiko mindernder persönlicher externer Datenschutzbeauftragter
Lorenz Macke (Hannover)

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2020.03.20 #WirVsVirus Teilnahme als Mentor

20-22. März 2020 der Hackathon der Bundesregierung
#dtnschtz #blog #speisekarte
Teilnahme als Mentor für Datenschutz und Datensicherheit. Unterstützung von diversen Projekten u.a. zur Rettung von Unternehmen.

„Der bundesweite Hackathon #WirVsVirus ist eine gemeinsame Veranstaltung von Bundesregierung und sieben sozialen Initiativen.“ Foto: Bundesregierung
https://wirvsvirushackathon.org

Es schreibt Ihnen, Ihr Risiko mindernder persönlicher externer Datenschutzbeauftragter
Lorenz Macke (Hannover)

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2020.03.16 Homeoffice Datenschutz Corona Virus

Homeoffice (hier im Bild Telearbeit) ist eine weitere Möglichkeit, direkte Kontakte zu vermeiden…. und nun auch noch den Datenschutz beachten.
Arbeiten außerhalb des Betriebes stellt ein Risiko für Datenschutz und Datensicherheit dar.
Die meisten Firmen sind sein, wenn überhaupt gearbeitet werden kann.
Doch es muss bei Gelegenheit nachgebessert werden: Richtlinien werden verteilt und die Mitarbeiter sensibilisiert ->
Damit durch den Corona Virus nicht auch noch das Firmennetzwerk infiziert wird!

Tipps, Richtlinien und Quiz zum Thema HomeOffice
Hinweise zum Home Office

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