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Tipps

2021.04.08 Fake SMS / Facebook Hack

Prüfe ob Deine Handynummer „erbeutet“ wurde.
Prüfe ob Deine E-Mail „erbeutet“ wurde.
Wenn JA: NOCH vorsichtiger sein bei Nachrichten die Du an diese Nummer/Adresse bekommst!
https://haveibeenpwned.com/

Überprüfe Deine Sicherheitseinstellungen im Handy (Andoit)

ANDROIT: Damit auf dem Handy nicht so leicht ungewollte APPs installiert werden.
Hier sollte bei ALLEN Apps „Nicht zulässig“ stehen.

Gründe warum du die SMS bekommst:
– Es werden systemematisch Handynummern generiert 0170 000000001, 0170 000000002, 0170 000000003 ….
– Deine Nummer ist im Telefonbuch einer anderen Person die bereits auf den Link in der SMS geklickt hat
– Die Nummer stammt aus dem Datenabgriff bei Facebook aufgrund einer früheren Sicherheitslücke

Es schreibt Dir, der RisiKOOPtimierer
und dein persönlicher externer Datenschutzbeauftragter
Lorenz Macke (Hannover)

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2021.03.19 Videokonferenz Sicherheitslücke Warnung und Tipp


EDUDIP hat am 23.3.2021 8Uhr nachgebessert!!! Ein Update wurde veröffentlicht.
Meine Meldung
der Lücke hat zu einem Update bei EDUDIP geführt
Danke an die GDD Geschäftsstelle für die Unterstützung.

########################################### Alt ##################

Tipp:
Eine Webadresse die in einer Videokonferenz (EDUDIP) im Chat gepostete wurde NICHT unmitelbar anklicken!
Stattdessen:
Kopieren Sie die Webadresse aus dem Chat in den Browser.
Rufen Sie aus dem Browser die Webadresse auf!

Warum?
Mit gelang es mehrfach für jeweils eine Sekunde an einer EDUDIP Videokonferenz teilzunehmen, für die ich KEINE Berechtigung hatte!
Update 22.3.2021: Mir ist es gelungen an der Videokonferenz von EDUDIP teilzunehmen, vermutlich weil die Person (welche den Link im Chat angeklickt hatte) die Videokonferenz verlassen hat.

Was ist passiert?
In der Videokonferenz BEISPIEL https://room.edudip.com/webinar/12345/12345678 wurde im Chat meine Webadresse (www.Dtnschtz.de) geschrieben.
Ein Konferenzteilnehmer klickte auf die Webadresse im Chat, es wurde die Webadresse www.Dtnschtz.de aufgerufen.

Ich schaute mir zufällig gerade die Logfiles meiner Internetadresse (DtnSchtz.de) an die generell von meinem Provider angelegt werden.
In jeder ‚ordentlichen‘ Datenschutzerklärung findet sich ein Hinweis dazu
„Die Provider dieser Seiten erheben und speichern automatisch Informationen in sogenannten Server-Log-Dateien, die Ihr Browser automatisch an uns übermittelt.
Dies sind u.a. Referrer URL (von welcher Webseite kommt der Webseitenbesucher)
in diesem Falle also BEISPIEL https://room.edudip.com/webinar/12345/12345678?auth_key=DaTeNSCHuTZ2021

Ich gab diese Referrer URL Webadresse in meinem Browser ein und konnte den Inhalt der noch laufenden EDUDIP Videokonferenz sehen, inklusive Chat un der dort eingegebenen Webadresse (www.Dtnschtz.de).
Nach einer Sekunde kam jedoch der Hinweis
„Medienwiedergabe starten?“ , „Bitte bestätigen Sie den Empfang von Audio/Video“ „Wiedergabe starten“
-> Wiedergabe starten brachte mich nicht weiter. Also erneut die Adresse
https://room.edudip.com/webinar/12345/12345678?auth_key=DaTeNSCHuTZ2021 eingegeben und wieder für eine Sekunde den Inhalt der Konferenz gesehen.

Nicht schlimm?
Naja, ich konnte Motto, Klarnamen der Teilnehmer, den Chatinhalt sehen und unter Umständen die Präsentation.
Mit gelang es den Verantwortlichen für die Videokonferenz zu ermitteln und habe Ihn fairerweise unmittelbar auf den Umstand aufmerksam gemacht.

Datenpanne?
Es kommt sicherlich auf den zu prüfenden Einzelfall an, ob diese Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten (Datenpanne) gemäß Artikel 33 DSGVO seitens des Verantwortlichen (Videokonferenz-Initiator) an die Aufsichtsbehörde gemeldet werden muss.
Eine Meldung setzt eine Kenntnisnahme voraus. Gibt es bei EDUDIP Log-Files die geprüft werden können?

Zoom:
Hier hat mein bescheidener Test ergeben, dass bei Aufrufe aus dem Zoom Chat der Chat-Raum NICHT nachvollziehbar ist, da dieser als „Direkter Zugriff“ gewertet wird. Trotzdem ist Vorsicht geboten!

Fazit und Handlungsempfehlung:
Weisen Sie die Teilnehmer von Videokonferenzen,
insbesonderen von EDIDUP Videokonferenzen, darauf hin mögliche
Webadressen NICHT direkt aus dem Chat aufzurufen.
Passen Sie Ihre Richtlinien / Vorgaben / Teilnahmebedingungen entsprechend an.
So vermeiden Sie, dass unberechtigte die nicht öffentliche Videokonferenzadresse erlangen.
So vermeiden Sie, dass unberechtigte die nicht öffentlichen Videokonferenzinhalte erlangen.

Update 22.03.2021:
EDUDIP ist über diese Lücke informiert und dabei diese zu schließen.

Mit positiven Absichten schreibt Ihnen Ihr persönlicher Risikooptimierer
Lorenz Macke (Hannover) externer Datenschutzbeauftragter

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2021.02.02 Home Office Pflicht und Tipps

Sie erhalten die wichtigsten Hinweise zum HomeOfice, damit Sie erkennen was konkret zu tun ist!

Infektionsschutzgesetz §28 B (7) vom 24.4.2021
(Diese Vorschrift gilt nur für die Dauer der Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite=
Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.

Fragen:
-Welche Umstände können die Tätigkeit im Home Office verhindern?
+Welche Voraussetzung muss der Arbeitgeber schaffen, damit Home Office möglich ist?
-Was kann der Mitarbeiter für Gründe haben, nicht im Home Office zu arbeiten?
+Was muss seitens des Mitarbeiters vorhanden sein, damit Home Office möglich ist?

Antworten:
Damit Sie Ihr Risiko mindern.
Damit Sie wissen, was zu beachten ist.
Damit Sie wissen, was zu tun ist.
Für Arbeitnehmer, Selbstständige und Arbeitgeber!

Individuelle Informationen aus den Bereichen:
Technik
Organisation
Richtlinien
Schulung
Verträge
(private Organisation der Mitarbeiter)

Zur Kontaktaufnahme für die kostenfreie Erstberatung, Ihr persönlicher
Home Office Berater

Tipps, Richtlinien und Quiz zum Thema HomeOffice
Hinweise zum Home Office

Es schreibt Ihnen Ihr persönlicher externer Datenschutzbeauftragter Lorenz Macke (Hannover)

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2021.01.13 Sprachassistenten Alexa hört mit

Sprachassistenten

Was Sie bei Sprachassistenten bzw. eingeschalteten Mikrofon beachten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel.

Dieser Artikel bezieht sich vorwiegend auf Alexa(Amazon) „die“ mit der ich bisher am meisten konfrontiert wurde, jedoch auch auf weitere „Mithörende“ wie z.B. Siri, Google Assistent, Hallo Magenta, HiVoice, Hey Facebook…

Sprachassistenten spielen im Zusammenhang mit geschäftlichen Tätigkeiten, sei es im Betrieb oder unterwegs oder im Home Office eine Rolle und im Privatleben.

Bestenfalls wird der Sprachassistent bewusst gestartet, z.B. per Tastendruck auf der Fernbedienung.
Schlimmstenfalls hört der Sprachassistent immer mit und wartet so auf einen Sprachbefehl. Dabei kann es auch zu Fehlinterpretationen kommen: Es werden Sprachbefehle übertragen, sie gar keine sind.

Der Sprachbefehl wird vom Gerät per Datei in ein Rechenzentrum übertragen. Dort wird der Sprachbefehl von einem Programm interpretiert und ein entsprechender Befehl zurück an das Gerät. Voraussetzung ist eine Internetverbindung.

Warum auch immer… vielleicht damit Sie herausfinden, was die anderen so für Sprachbefehle vor Tagen, Wochen, Monaten geben haben.
Normalerweise müsste die Einstellungen datenschutzfreundlich und datensparsam sein: Keine Speicherung der Daten.

Ein Grund die Daten von Sprachassistenten wie Alexa DOCH zu speichern ist, dass eventuelle (Fehl-)bestellungen die über den Sprachassistenten ausgeführt werden, nachvollzogen werden können.

haben Berechtigung auf das Mikrofon zuzugreifen, somit gibt noch mehr die mithören. APPs warten auch auf Sprachbefehle.  Dabei sind sicherlich auch APPs die durch Sprachdateien mehr über Sie erfahren die Erkenntnisse – wie auch immer- verwenden.
In einem weiteren Artikel erfahren Sie mehr über den Zusammenhang vom eingeschalten Mikrofon und der Anzeige von Werbung bei Facebook.


(Wenn keine Internetverbindung besteht, kann es sein, dass der Sprachbefehl zwischengespeichert wird, bis wieder eine Internetverbindung besteht).

Einige Geräte geben im Kleingedruckten Hinweise „Keine vertraulichen Gespräche zu führen“.
Alexa gibt zu, Sprachbefehle durch Mitarbeiter auszuwerten um  festzustellen, ob das Programm im Rechenzentrum aus der übermittelten Sprachdatei den richtigen Befehl gebildet hat.

Android: Einstellungen – APPs – oben rechts 3 Punkte – Berechtigungen

wartet, je nach Einstellung, auf Sprachbefehle. Windows ist jedoch so freundlich und fragt Sie bei der Erstinstallation OB Cortana verwendet werden soll.

Vorsicht: Je mehr Sprachdaten übertragen werden, desto mehr können über Sie gesammelt werden, vielleicht auch fehlinterpretiert werden, vielleicht Jahrelang für zum Zwecke der Auswertung (mit Folgen für Sie) gespeichert.

Schilder aufhängen
 Freunde auf die Verwendung von Sprachassistenten aufmerksam machen
 Freunde fragen ob Sprachassistenten verwendet werden

!!! Es könnten ungewollt Bestellungen ausgeführt werden - das könnte ein Grund sein die Aufzeichnungen der Sprache für eine bestimmte Zeit doch zu speichern !!!

Vorsicht: Geschäftsgeheimnisse könnten an unberechtigte übertragen werden.

Weit genug von Geräten Gespräche führen
Geräte ausschalten.
Dilemma: Genau das Geräte von dem telefoniert wird, hört mit!
APPS überprüfen
Tipp: In den Amazon Einstellungen die Sprachspeicherung (Alexa) ausstellen!

Die Geschäftsführung bewirkt:
 Aufhängen von Schildern
 Sensibilisierung der Mitarbeiter
 Richtlinien für die das Verhalten im Betrieb
 Richtlinien für die das Verhalten im Home Office
 Richtlinien für die das Verhalten beim Kunden

Richtlinien beachten (diese sollten eine Abschaltung enthalten)
 Falls es keine gibt, gesunder Menschenverstand, siehe Handlungsempfehlung.

Betreten eines Raumes wo sich wissentlich ein Sprachassistent befindet, bedeutet nicht unbedingt eine Einwilligung zur Sprachaufzeichnung!
Die Vertraulichkeit des nicht öffentlich gesprochenen Wortes!
Sie dürfen nicht den Sprachassistenten ohne Erlaubnis der mitgehörten Person mithören lassen!
Positiv formuliert: Sprachassistenten dürfen nur mithören, wenn beteiligte Ihre Erlaubnis erteilt haben.

Manche Smart-TVs hören mit, wenn Sie Sprachsteuerung möglich ist.
Nun die Steigerung: Fernstehen GUCKEN mit, wenn Steuerung per Gestik möglich ist. Auch hier werden Daten von der Kamera in Ihrem Fernseher durch das Internet übertragen – wohin auch immer.
Guckt der Fernseher mich gerade an? Wer guckt mich gerade durch den Fernseher an? Ist der Fernseher „Sicher“ konfiguriert?
Bei Ihrem nächsten Hotelaufenthalt werden Sie sich an diesen Artikel erinnern 😊

Was hat Alexa wann verstanden?

Wer hat wann nach gesucht 🙂 Mitbewohner, Gäste oder zufällige Aufnahmen.


Ändern Sie die Einstellungen für Ihre Sprachassistenten

Damit Sprachaufzeichnungen, sofern sie stattfinden, leicht gelöscht werden können.

Voreingestellt: Speichern -> KEINE Aufzeichnungen speichern!

Voreingestellt: Daten übermitteln

-> Ausschalten!

In einem weiteren Artikel erfahren Sie mehr über den Zusammenhang vom eingeschalten Mikrofon und der Anzeige von Werbung bei Facebook.

Im Home Office
Die Richtlinien beachten für die das Verhalten im Home Office
Falls es keine gibt, gesunder Menschenverstand, siehe Handlungsempfehlung (oben)

Tipps, Richtlinien und Quiz zum Thema HomeOffice
Hinweise zum Home Office

Es schreibt Dir, risikomindernt, Dein persönlicher externer Datenschutzbeauftragter Lorenz Macke (Hannover)

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2021.02.12 Facebook hört mit?!

„Hey Facebook“ -> So soll ab 2021 Facebook auf Sprachbefehle reagieren, wenn das Microfon eingeschaltet ist = die Berechtigung hat. Es besteht die „Gefahr“ das Facebook weit mehr mithört als es gewollt ist! Diese Info schonmal vorab. Das Facebook schon jetzt mithört, erfahrt Ihr jetzt.

Original Facebook-Post:
Ich habe es nun schon dreimal erlebt, das mir merkwürdigerweise bei Facebook Werbung angezeigt wird, die ich nie geliked habe oder auf den Seiten nie gewesen bin. Erstaunlicherweise habe ich aber kurz vorher mit meinen Freund z.B. über einen speziellen Wein gesprochen ( Handy lag neben mir, wurde aber nicht zu der Zeit benutzt) und prompt taucht Werbung von genau diesem Wein auf bei Facebook. Das ging auch mit Tomatensamen und chirurgischen Implantaten für die HWS so….scheinbar wird man über die Mikrofunktion des Telefons ausgespitzelt und bekommt dementsprechende Werbung. Das finde ich nun überhaupt nicht mehr lustig…..

Verständlich – im wahrsten Sinne des Wortes!
Zumindest bei manchen von euch, bei mir nicht.

Warum ist es bei mir nicht der Fall?
Weil ich keiner APP Berechtigung für das Mikrofon gegeben habe!

Warum ist es bei euch möglicherweise der Fall?
Manche Geräte von euch haben ein Mikrofon, z.B. Smartphone, Tablet, Fernseher, Alexa, Siri…. UND sie haben die Berechtigung auf das Mikrofon zuzugreifen.

Die Geräte können mit den empfangenen Geräuschen selbst nichts anfangen. Die Geräusche werden bei bestehender Internetverbindung an Großrechner weitergeleitet. Je nach APP, Anwendung, Gerät sind es verschiedene Großrechner, welche die Geräusche auswerten. Wird Sprache in den Geräuschen erkannt, kann die Sprache bewusst eingesetzt worden sein, um ein Gerät zu bedienen:
„Alexa spiel Musik“. In dem Falle handelt es sich um einen bewusst gegebenen Sprachbefehl. Hier werden Worte erkannt und es wird ein Befehl vom Großrechner wieder an das Gerät zurückgesendet – mit entsprechenden Daten. Mehr dazu im Artikel Amazon Alexa Einstellungen.

Doch was ist mit den anderen Geräuschen und was passiert mit den erkannten Worten?
Es gibt APPs, die nehmen es mit dem Datenschutz nicht so genau. Gerade bei kostenfreien APPs zahlt Ihr mit euren Daten.

Facebook selber behauptet die Sprachdaten nicht auszuwerten, insbesondere nicht die von versendeten Sprachnachrichten.

Tests haben ergeben, dass es durchaus einen Zusammenhang vom gesprochenen Wort und Werbung bei Facebook geben kann.
Aufgrund von Berichten von Anwendern, kommt der Facebook Messenger in die engere Wahl – was auch durchaus plausibel ist, da Facebook die Werbung so eindeutig zuordnen kann.

ABER:
Es gibt noch andere APPs, die Zugriff auf euer Mikrofon haben. Diese APPs übertragen die Geräusche wie bereits beschrieben an Großrechner, welche dann Sprache erkennen und auswerten. Diese Erkenntnisse werden dann an Werbeanbieter „weitergeleitet“ (verkauft). Passend zur Sprache erfolgt dann die Einblendung der Werbung.

Abhilfe:
Überprüft die Berechtigungen von Euren APPs!
Welche APP hat Berechtigung für das Mikrofon?

Android: Einstellungen – APPs – oben rechts 3 Punkte – Berechtigungen


Warum wollte Booking.com Zugriff auf das Mikrophon haben?
Prüft die Berechtigungen von euren installierten APPs!

Und was ist mir eurem PC? Was darf Windows Cortana? Euch helfen oder euch ausspionieren? Auch hier die Einstellungen prüfen.

In dem Zusammenhang: Mein Virenscanner meldet mir, wenn Windows mal auf die Kamera vom Laptop zugreift. Das macht Windows einfach mal so ab und zu. Wissen wir welche Zugriffe NICHT erkannt werden?

Bonus:
Nun sollte Euch klar sein, warum Geräte mit Mikrofonen in bestimmten Situationen ausgeschaltet sein sollten. Gerade bei geschäftlichen Aktivitäten im Betrieb, im Home Office, bei Besprechungen… darf kein Gerät (Sprachassistent) mithören! Das sollte aus den Richtlinien seitens der Arbeitgeber hervorgehen.

Es schreibt Ihnen Ihr persönlicher externer Datenschutzbeauftragter Lorenz Macke (Hannover)

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Luca App Kontaktverfolgung – Test und Tipps 2021.06.10

Die APP ist mir seit dem 07. Januar 2021 bekannt und ich habe diese am selben Tag installiert. (Version 1.2.5 + Updates 1.7.5) und angefangen diesen Artikel nach und nach upzudaten.
Bei der LUCA APP muss sich einiges tun und es tut sich eingeis, langsam wird es schwer hinterher zu kommen 🙂
Zugegeben installiere ich kaum APPs, sondern nur sehr ausgewählte bei genauerer Prüfung der Zugriffsrechte und der Erforderlichkeit.

Angebot: (Impuls-) Vortrag bzw. Kurzschulung
– Tipps für Ihren geschäftlichen Alltag am Beispiel der Kontaktdatenerfassung
– Kurzschulung: Kontaktdatenerfassung (Datenschutz/Datensicherheit) – weit mehr als nur die Luca APP
– Impulsvortrag: Kontaktdatenerfassung & Luca APP
Rufen Sie jetzt an für weitere Details 0511 55 19 11 (Lorenz Macke) oder zum Kontakt
CHECKLISTEN finden Sie unten auf der Seite.

Da ich selbst nebenberuflich DJ + Veranstalter bin (Stammclub: Subkultur Hannover),
Veranstaltungen in Punkto Datenschutz begleitet habe,
meine kostenfreien Formulare zur Kontaktnachverfolgung über 200.000 Mal heruntergeladen wurden, ich mir die Corona Warn APP ebenfalls 'beobachte' (und teste),
jahrelang als Programmierer und Qualitätsmanager tätig war
habe ich mir die APP, auch für Euch, etwas genauer angeschaut.

Mein Eindruck: Die Luca APP wird immer besser -> muss sie auch!!!

Damit Kontakte im Falle einer Infektion nachvollzogen werden können, sind diese per Gesetz und möglichst auch freiwillig zu dokumentieren.

Die Erfassung der Kontaktdaten per Papier hat, abgesehen vom Papierverbrauch und der fachgerechten Entsorgung, den Nachteil, dass die Angaben teilweise nicht lesbar sind und die Übermittlung der Papiere an das Gesundheitsamt dauert. Zudem wird mit den Papierdaten gerne mal sorglos umgegangen und die Location/Club/Restaurant... kann die Kontaktdaten der Gäste im Klartext lesen.  Es können zudem Übertragungsfehler passieren und es kostet Zeit die Daten erneut zu erfassen. Zudem kostet es Zeit die betroffenen Personen zu informieren.

Der Chaos Computer Club hat im Sommer 2020 von einer digitalen Erfassung (wie Sie bisher stattfanden) der Daten abgeraten, aufgrund der Sicherheitslücken bei der digitalen Speicherung von Kontaktdaten. Die Anforderungen der DSGVO wurden kaum erfüllt.

Eine digitale Lösung, in der die Kontaktdaten
– "anonym"  (bzw. mehrfach verschlüsselt) gespeichert
– und an das Gesundheitsamt übermittelt werden,
– zudem mit Kontakttagebuchmöglichkeit
– mit einfacher Handhabbarkeit
– (kostenfrei)
– datenschutzfreundlich
– datensparsam
– energiesparsam bzw. umweltfreundlich
verarbeitet werden, ist daher herzlich willkommen!

Kritik:  Die Daten sind NICHT anonym sondern pseudonym!
Begründung: Eine Identifizierung ist möglich - und für diejenigen welche die Person identifizieren könnten, sind die Daten "Nur" pseudonym.
Das Volk kann aber anscheinend mit dem Wort "Anonym" jedoch mehr anfangen anfangen als mit dem Wort "Pseudonym".

Zwischenfazit: Die Luca APP bietet diese Möglichkeit.

…. hat ja „eigentlich“ nichts mit der APP zu tun, jedoch hier wieder der Klassiker:
Eine APP als datenschutzkonform anpreisen aber noch nicht einmal die Homepage datenschutzkonform gestalten.
Ich halte es für wesentlich einfacher, eine Homepage datenschutzkonform zu gestalten, als eine APP. Wenn das bei der Homepage schon nicht klappt -> dann etwa bei der APP?

Anregung: Die Cookie-Setzung, Verwendung von Google Analytics, OpenStreetMap, Hinweise Kontakformular, Info wenn Luca in meinem PLZ Gebiet verfügbar ist.... sind entsprechend anzupassen. Behoben 8.3.2021

Nebenthema:
Das Formular auf der Luca-Web-Seite, welches die Möglichkeit zur Benachrichtigung gibt wenn Luca in deinem Gebiet seitens des Gesundheitsamtes verfügbar ist, entspricht nicht den Anforderungen der DSGVO. Somit auch hier wieder der Gedanke: Ist die APP DSGVO Konform? Update 8.3.2021 Das Formular ist nicht mehr da!

Anregung:
Mar wird „Datenschutzerklärung" , mal "Datenschutzrichtlinie" verwendet. Bitte auf Wording achten.

Vorsicht
lieber Anbieter:
Eine Datenschutzerklärung ist eine Informationspflicht.
Werden die Datenschutzhinweise "Akzeptiert" müssen die
Verantwortlichen (die Luca App Betreiber) jeden Luca-App Nutzer über
geänderte Datenschutzhinweise informieren. Viel Spaß dabei 🙂

Offline, Server überlastet, falsche Handynummer, zu schnell hintereinander....
Vermutung: Du hattest auf dem Handy schonmal erfolgreich eine Handynummer per SMS verifiziert.
Lösung:
APP De- und wieder Installieren, Daten neu eingeben, dann erfolgt die Zusendung der SMS. Hat bei mir gewirkt!

"Anfragelimit erreicht Dein SM-Limi ist für heute erreicht, versuche es bitte später noch mal."
Die SMS erzeugt kosten für das Gesundheitsamt bzw. Luca System, somit kann hier eine allgemeine Begrenzung eingebaut worden sein.
Wartungsarbeiten könnten ein weiter Grund sein.
Erfahrungswert: Es 12 Stunden später nochmal probieren die Handynummer zur verifizieren.

 

Wahlmöglichkeiten:
In der APP besteht die Wahl, entweder (s)eine E-Mail-Adresse anzugeben, oder seine Adressdaten. geändert

Es wird eine Mobilfunknummer benötigt. Diese wird per Code aus der zugesendeten SMS verfiziert.
Zudem sind Vorname, Nachname (Familienname), Straße, Hausnummer, Plz und Ort einzugeben.
+Tipp: Optional noch die E-Mail <- lieber nicht! Voraussetzung Gäste:
Installierte Luca APP oder WebApp (Luca Webseite)
Internetverbindung (zum ein- und auschecken) sowie Zugriff auf die Kamera um den QR-Code vom Betrieb/Club zu scannen.

Was passiert an Orten ohne Mobilfunk Empfang oder ein Mobilfunktnetz ausfällt?  PlanB -> Papierlisten bereithalten
(diese stelle ich kostenfrei zum Download bereit:  Anwesenheitsliste zur Kontaktdokumentation mit und ohne Luca APP)

Die WebAPP für Gäste bietet die Möglichkeit das Luca System per Tablet’s/Laptops, Computer mit Webcam zu nutzen OHNE das die APP auf dem Handy installiert werden muss.

Voraussetzung Betreiber/Clubs:
-Registrierung auf der Webseite der Luca APP
-Anlegen der Location(s)
-QR Code generieren und für Gäste verfügbar machen
... in 30 Sekunden gemacht!

+TIPP TODO für Betreiber/Clubs:
Mitarbeiter im Sinne der DSGVO zur Vertraulichkeit verpflichten.
Zwingend Erforderlich bei der Verwendung des Kontatkformulares der Luca Web-App, welches vom Personal kontrolliert wird.

+TIPP TODO:
Datenschutzhinweise für die Luca APP Nutzer Besucher/Gäste verfügbar machen.
Zum kostenfreien Muster Luca APP Datenschutzhinweise

Ehrlichkeit gefordert:
Bei der Erfassung per Papier könnte vor Ort mit Hilfe des Personalausweises sofort überpüft werden OB die Daten plausibel sind.
Bei dem QR-Code ist dies ‚eigentlich‘ NICHT möglich.
-> Tipps zum Umgehung erspareich mir hier.

QR-Code:
Dieser wechselt minütlich, nicht wundern wenn der Bildschirm zuckt 🙂

Es entsteht der Eindruck, das die APP nun von deutschlandweit einsetztbar ist.
Welche Gesundheitsämter teilnehmen, ist - soweit mir bekannt - nicht ersichtlich.
Eine Abfrage welche Gesundheitsämter teilnehmen, ist nun wieder auf der Homepage www.luca-app.de/mein-luca/

Stand 7.03.2021 sind die Daten z.B. in Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern vom Gesundheitsamt auszulesen. Konkret in Jena Plz 07743. Auch Teile Schleswig-Holsteins sind nun dabei.
Auf der Webseite ist per PLZ zu prüfen, OB Luca im PLZ Gebiet genutzt werden kann WEIL das zuständige Gesundheitsamt die Luca Daten entschlüsseln kann. Eine Nutzung für private Treffen ist bereits jetzt möglich.

Die APP sollte trotzdem installiert werden, falls Du in ein Gebiet kommst wo Luca eingesetzt wird.
Zumindest kann die Luca APP für private Treffen also Tagebuch / Historie genutzt werden.

Wo sind die neuen Funktionen?
Die Version 1.7.6 vom 7.6.2021 ist installiert. Im App Store steht in der Beschreibung
Neue Funktionen
"Termine importieren" sind nicht in der APP zu finden.
"Kinder zum Check-in hinzufügen"  -> Nach dem Check-In wird in der APP oben rechts ein Personensymbol mit einem Plus angezeigt
Wird dieses Symbol betätigt, besteht die Möglichkeit (einen) Namen einzutragen. Der Name kann wieder gelöscht werden.
"Kinder (bis 14 Jahre) kannst du gemeinsam mit dir einchecken. Gib hier an, wer dich begleitet."
Zudem erscheint der Hinweis "Diese Information wird nicht an ein Gesundheitsamt weitergegeben, sie dienst lediglich als Gedankenstütze. Wenn Du die Historie mit dem Gesundheitsamt teilst, kannst Du die namen der Kinde freiwillig dem Gesundheitsamt mitteilen."  (10.6.2021)
Anmerkung: "Kind" im Sinne der DSGVO ist eine Person die das sechzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat.
Beispiel Niedersachsen: Hier gibt es keine Ausnahme für Kinder bei der Kontaktdatenerfassung.  (Auch) hier passt die APP somit nicht zu den Anforderungen aus der Gesetzgebung.

Quadrat oben rechts (in der Luca APP):
Könnte ein Kalenderblatt sein, verweist aber auf www.luca-app.de/testmap
Am Beispiel Hannover werden mir dort derzeit 15 von über 75  Teststationen angezeigt. (Stand 10.6.2021)


Kritik
:
Die Corona-Verordnung besagt, welche Daten zur Kontaktnachverfolgung zu hinterlegen sind. Derzeit ist eine Wahl zwischen E-Mail-Adresse und Wohnanschrift nicht vorgesehen. Es besteht in Thüringen die Wahl zwischen Telefonnummer und Wohnanschrift. Update 22.2.2021 in der Version 1.4.4 wird nun nach der Wohnanschrift gefragt, die gemäß aktueller CoronaVo zur Kontaktnachverfolgung erforderlich ist.

Schwierig:
In Schleswig-Holstein ist Stand 11.5.2021 zur Kontaktdokumentation die Angabe der Telefonnr. ODER der E-Mail möglich. Für die Luca-APP ist eine Verifizierte Mobilfunknummer erforderlich. Hier ist eine Anpassung der Gesetzgebung in Schleswig Holstein nötig 🙂 Ein Bundeseinheitliche Regelung ist zu wünschen.


APP Login/Logout unmöglich:
Weder Login noch Logout ist möglich oder eine Passworteingabe.
Wer mein Handy hat, sieht meine hinterlegten Kontaktdaten und meine Historie - mit entsprechenden Daten der Personen mit denen gemäß per Luca APP 'private Treffen' hatte.

Anregung:
Die E-Mail-Adresse wird NICHT verifiziert. Ich habe noch nicht einmal eine E-Mail erhalten, dass meine E-Mail (von mir selber) eingetragen wurde.

"Mind. eine verifizierte Kontaktinformation (Telefonnummer, E-Mail-Adresse)​" Luca System 6.3.2021
Die Aussage ist sogar richtig, da derzeit NUR die Telefonnummer verfiziert wird. Es entsteht der Eindruck, dass die E-Mail verifiziert wird was zum einen nicht passiert und zum anderen nicht erforderlich ist, da die Telefonnumer (=Handynummer) verifiziert ist.

Anregung:
Überprüfe hier, ob luca für deine Postleitzahl verfügbar ist: 07743 Jena
Antwort: Ab Kw49 -> Welches Jahr? Seit Kw 49/2020!
Behoben 🙂

"Weitere Informationen nach dem Check-In abfragen"
Möchte ich machen, z.B. Musikwunsch.
Nach dem Check in werde ich NICHT nach dem Musikwunsch gefragt. (Stand 11.5.2021)
Zudem sollten hier, gemäß Luca APP Betreiber, nur Daten die für die mögliche Nachverfolgung relevant sind.
-> ICH RATE DAVON AB weitere Daten zu erfassen, da eine weitere Rechtsgrundslage für die Erfassung der weiterten Daten erforderlich ist.  <-
Diese zu finden und zu kommunizieren ist eine Herausforderung für den Anbieter. Die Rechtsgrundlage DSGVO 6(1)C "Rechtliche Verpflichtung" ist unzutreffend.

Für den Fall das hier freiwillig weitere personenbezogene Daten erfasst werden, so ist die Rechtsgrundlage nicht mehr 6(1)c "Gesetz"
sondern die Einwilligung. Die Erfassung MUSS freiwillig sein (weil sonst unzulässig Kopplung).  Es sind entsprechenden Datenschutzhinweise zu geben.

Behobene Katastrophe:
Ich kann meine eingangs hinterlegte Telefonnummer ändern OHNE das diese verifiziert wird! Behoben mit 1.4.4. Eine Änderung der eingangs hinterlegten Mobilfunknummer muss nun per SMS erhaltenen Code verifiziert werden.

Die E-Mail und die DSGVO
In der Luca APP selber ist das Feld E-Mail mittlerweile als Optional gekennzeichnet.
In Schlesweig Holstein besteht die Wahl zwischen Telefonnummer und E-Mail. Da die Telefonnummer sowieso angegeben werden muss, braucht die E-Mail nicht erfasst zu werden.
Die Möglichkeit die E-Mail zu erfassen, bringt meiner Meinung nach das gesammte Konstrukt der gewählten Rechtsgrundlagen durcheinander und bringt meiner Meinung nach Club/Betreiber und APP Anbieter potentiell in Schwierigkeiten.

Kritik:
Die Tan zur Datenfreigabe enthält 0 und O -> Der Buchstabe O und die Zahl 0 führt zu verwechselungen. Genauso wie 1 und I und l... da hat die Corona-App drauf geachtet 🙂

Kritik:

"Bitte beachten Sie, dass wir Ihre personenbezogenen Daten grundsätzlich nicht in Form von Klardaten, sondern verschlüsselt verarbeiten, und wir daher in bestimmten Fällen nicht in der Lage sein werden, einer entsprechenden Aufforderung durch Sie zur Gewährung der vorgenannten Rechte nachzukommen." (Betroffenenrechte Luca APP Datenschutzerklärung 15.3.2021)
-> ich kann mir schon vorstellen, dass es seitens der Luca APP Anbieter möglich ist, die Datensätze zu einem bestimmten QR Code zu finden um den Betroffenenrechten nachzukommen.  Ob sich der Aufwand lohnt und zeitgerecht umgesetzt werden kann - ist fraglich.

(negativ) Positiv
Die DSGVO Rechtsgrundlagen der Datenschutzerklärung wurden mittlerweile angepasst: Die Datenverarbeitung wird auf die Vertragserfüllung gestützt. Richtig 🙂

-Wer versendet denn die SMS mit der Information "Bitte lassen Sie sich testen"
-Besteht dann doch die Möglichkeit, dass weitere  Personen / Firmen (außer dem Gesundheitsamt) erfahren, wer sich testen lassen soll?
-Ist die Aufforderung zum Test bzw. sich bis zum Test in Quarantäne zu begeben, schon eine besonders schützenswertes Gesundheitsinformation?
Die Info "der muss sich testen lassen" kann jedenfalls zu Nachteilen führen.
-Welche Daten werden vom Handy an das Luca System noch übertragen?
Mindestens die Telefonnummer zur Verifizierung. Werden die Daten dann auf dem Luca System / vom SMS Versender gelöscht?
- Gemäß DSGVO ist eine Datenschutzfolgenabschätzung durchzuführen.
Eine Veröffentlichung dieser könnte Transparenz bringen (würde auch den Berieben/Locations mehr Sicherheit bringen)
Zudem wurden beim APP Anbieter die Kontakdaten des aufgrund der durchzuführenden Datenschutzfolgenabschätzung erforderliche Datenschutzbeauftragten, erst im Feb 2021 veröffentlicht.
- Wo werden welche Daten wie gespeichert? Mein Test hat ergeben, das eine Domain mit der Endung .LU aufgerufen wird, was aber nicht bedeuten muss dass die Daten in Luxemburg gespeichert werden.
- Ist das System Belastbar? z.B. am Wochenende wenn 500.000 Fußballfans Daten übermitteln.
- Gibt es UNanhängige Tests der Software was die Datenübermittlung betriff? Denke der gelieber Chaos-Computer-Club kann helfen!
- Wie ist sichergestellt, dass im Programm-Code der APP KEINE infizierten Progamm-Bibliotheken  von Driten eingebunden sind?

- Bequem bedeutet nicht gleich "ist sicher", ist ein verbreiteter Spruch in der Datensicherheitsszene.
Luca ist sehr bequem.
- Erfordert der Zeitgewinn bei der Nachverfolgung ein außer Acht lassen der genaueren Prüfung der APP?

Stellen Sie sich all diese Fragen auch bei anderen APPs 🙂
Die Möglichkeiten welche die APP bietet,  haben auch mich über einiges hinwegensehen lassen.

Beispielperson "Cora Rona"
Cora Rona hat die letzten Tage sich mit der Luca APP in Clubs,Restaurants und privaten Treffen Ein und Ausgeschckeckt.
Nun ist Cora Rona positiv getestet.
Das Gesundheitsamt ist informiert.
Das Gesundheitsamt bittet Cora Rona die Daten aus der Luca APP freizugeben.
Dazu übermittelt Cora Rona dem Gesundheitsamt einen Freigabe Code aus der Luca APP.
Das Gesundheitsamt erfährt durch die Datenübermittlung das Cora Rona z.B. beim Konzert der Fanta4 war.
Das Gesundheitsamt fordert beim Konzertveranstalter - der die Daten per Luca WebApp erfasst hat - die 'anonymisierten' (pseudonymisierten)  Daten der Konzertbesucher an.
Der Konzertveranstalter bekommt eine Aufforderung die Daten freizugeben.
"Zur Zeit liegen keine Anfragen von Gesundheitsämtern vor" -> Doch dann schon!
Das Gesundheitsamt erhält die Daten.
Nun kann per SMS eine Information an die anderen Konzertteilnehmer erfolgen, sich testen zu lassen.

"Tritt ein Infektionsfall ein, werden alle Gäste dieser Location informiert, die sich zur betreffenden Uhrzeit dort aufgehalten haben"
"Parallel werden die Gesundheitsämter informiert, die dann automatisch Zugriff auf die Daten der übrigen Gäste haben."

Damit Du ein oder aus-checken kannst
z.B. im Club, Restaurant... aber auch bei privaten Treffen
MUSS eine Internetverbindung aufgebaut sein.
(und der Luca APP Server erreichbar sowie die normalerweise vorhandene Berechtigung zum Verbindungsaufbau bestehen).

Beim Check in mit einem Chip brauchst Du selber natürlich keine Internetverbindung 🙂

Androit: Kamera
Erforderlich um den QR-Code zu scannen.
Die Berechtigung kann deaktiviert werden - spätestens beim "Einchecken" fragt Andoit nach der Berechtigung für die Kamera.

Berechtigung: Standort seit Mai 2021 (Update 1.6.7)

Der vor Ort Test in Eckernförde hat nur erstmalig funktioniert.
„Automatische Check-Outs mit Geo-Fencing
Das klappt nun auch mit ANDROIT Geräten.
Locations müssen Geo-Fencing angeben = Der Radius der Location. Wird dieser verlassen so kann ein Automatischer Check out stattfinden.
Dazu muss der Gast den "Auto check out" aktivieren UND die Berechtigung erteilen.
Hier liegt allerdingt ein Fehler vor... ja ich teste mal wieder für die die Luca Leute 🙂

Berechtigung: Zulassen, dass luca ständigt auf deinen Standort zugreift?
NEIN!!!!  warum auch?
Anforderung aus dem Datenschutz: Datenvermeidung / Datenschutzfreundliche Voreinstellung.
Immerhin muss ich selber die Berechtigung erteilen (positiv)
ABER
ich MUSS "Immer zulassen" auswählen.
Die angebotene Einstellung "Zugriff während der Verwendung beibehalten"
funktioniert nicht!!!  -> FEHLER

Ich bin mit der Luca APP online und starte in er APP ein "privates Treffen", mir wird ein QR Code angezeigt.
Die Personen mit denen ich mich treffe, 'Scannen' mit Ihrem Handy meinen QR Code. In beiden Handy's wird dann dieses Treffen in der privaten Historie hinterlegt. In bin somit Eincheckt.
Es wird der jeweilige Vor und Nachname in die Historie des jeweils anderen Teilnehmers übertragen.

Wenn ein "privates Treffen" gestartet ist, ist es für den Initiator nicht möglich, woanders einzuchecken.

Wichtig für den Initiator: Treffen wieder beenden!
Noch wichtiger: Wieder aus-checken!

Diese Daten dienen der privaten Gedächtnisstütze und werden NICHT automatisch digital an das Gesundheitsamt übermittelt.
Im Infektionsfall, kann dieses Tagebuch für das Gesundheitsamt freigegeben werden.

Die Historie der "Privaten Treffen" kann jederzeit gelöscht werden.

Beim Versuch bereits binnen einer Minute wieder "Auszuchecken" war dies nicht möglich. Ein Auschecken ist erst nach 2 Minuten möglich.

Achtung: Für den Fall dass die Funktion "Private Treffen" für geschäftliche Zwecke genutzt wird, müssen Informationspflichten gemäß DSGVO Artikel 13 gegeben werden!

Check-In / Check-Out Zeiten differieren zwischen den teilnehmenden Handy's:
Handy 1 startet ein privates Treffen um 20:00
Handy 2 checkt um 20:02 in das private Treffen von Handy1 ein
Handy 2 check um 20:12 aus dem privaten Treffen von Handy1 aus.
Handy 1 vermerkt um 20:10 dass Handy 2 ausgecheckt hat.

Historie private Treffen:
Handy 2 vermerkt in der Historie wann bei welcher Person(Besitzer Handy1) ein und ausgecheckt wurde.
Handy 1 vermerkt dass mit der Person(Besitzer Handy2) ein Treffen stattfand. Es wird die Endzeit des Treffens (entspricht in etwa der Check-Out Zeit von Handy2) vermerkt.

Teste auf dieser Seite was in der Historie stehen wird, ein QR-Code zum Scannen ist weiter unten im Punkt
"TESTE ob DEIN Luca Check in funktioniert - was in der Historie steht!"

Nach dem Login auf der Luca Webseite der Location/ Betreibers (Clubs) erscheint:
"Dein privater Schlüssel wurde erstellt. Bitte bewahre ihn gut auf. Du brauchst ihn, falls das Gesundheitsamt auf Daten zugreifen möchte, die deine Location betreffen. Bitte lade den Schlüssel jetzt herunter."
-> Hab ich gemacht, ein Schlüssel im TXT Datei Format sowie als Datei operator_privateKey
!!! Dieser Schlüssel ist wichtig und wird vom Luca System nach dem Log-In wieder abgefragt. UNBEDINGT die Schlüsseldatei bereithalten.
Sie auch meine Tipps https://www.dtnschtz.de/kontaktdaten-corona-checklisten/

Dann habe ich eine Location angelegt bzw. ich konnte per Suche aus möglichen Lokations auswählen.
Selbst mein Stammclub "Subkultur Hannover" war dort hinterlegt (Adresse + Telnr! vermutlich aus einer Google-Datenbank).
Als registrierter gelte ich als Kontaktperson (der Name ist änderbar).

Besucher mit Handy:
Nun ist die Lokation=Club (Subkultur Hannover) angelegt, der Check in kann beginnen. Der Check in wird gestartet.
Die Lokation erfasst z.B. per Laptop mit Webcam den QR Code den der Gast vorzeigt.

Alternativ kann der Club  QR-Code(s) bereitstellen den der Gast seinem eigenem Handy mit der Luca App scannt.
Dazu generiert die Location/Club über die Luca-Webseite  QR-Code(s) diese werden der Club als PDF sofort per Download bereitgestellt.
Der QR Code ist dem Gast für den Check-In bereitzustellen.

Nach dem Check in durch den Gast, siehr der Club sofort im Luca Backend, dass ein weiter Gast "eingecheckt" hat.

Super einfach! Sekundensache - Es muss "nur" kontrolliert werden OB der Check-in funktioniert hat.

Besucher ohne Handy / Ohne QR-Code:
Der Club /Betreiber kann für die Gästeerfassung das von der Luca bereitgestelltes Kontaktformular nutzen. Der auf der Webseite der Luca App eingelogte Betreiber/Club ruft per Handy oder besser per Laptop das Kontaktformular auf.

Der Besucher trägt dort seine erforderlicher persönlichen Daten
Vor+Nachname, Adresse, Telefonnummer ein.
Eine Verifizierung weder der Handynr noch der E-Mail findet nicht statt (vergleichbar mit der Papiererfassung).

Der Checkout:
Der Besucher schiebt seinen Regler auf Check-Out, bei bestehender Internetverbindung reduziert sich die Anzahl der eingecheckten Gäste umgehend beim Betreiber/Club.
Die per Kontaktformular eingetragenen Gäste können bisher nur seitens des Betreibers auschecken - und zwar ALLE per Kontaktformular eingecheckten (Nachteil da die Uhrzeit schon relevant sein kann).

UPDATE 26.05.2021: Der Location Betreiber kann nun Einzelne registrierte Auschecken. Das ist eindeutig,  wenn keiner mehr am Tisch ist oder der Laden leer ist.



Der Betreiber/Club sieht in seinem Backend auf der Luca app Seite die Anzahl der Gäste die noch eingecheckt sind und nur einen Schlüssel.


(Den Check in und Check out, die APP kann hier auf der Seite
"TESTE ob DEIN Luca Check in funktioniert - was in der Historie steht!" getestet werden!)

Der Betreiber kann auch im Backend ALLE eingecheckten besucher auschecken. (Nachteil, auch auf Tischebene wenn jemand vorher geht)
Dies bewirkt, das alle bis dahin noch eingecheckten bei Internetverbindung in Ihrer Luca APP sehen, das sie nicht mehr eingecheckt sind (Haupmenu).

Besucher ohne Handy Irritierend (Kritik/Anregung):
In dem Kontaktformular gibt es das Feld E-Mail. Das Feld ist KEIN Pflichtfeld. Es wird jedoch - mangels Kennnzeichnung - der Eindruck erweckt, dass die E-Mail erfasst werden muss. Es MUSS (wie bei der Papiererfassung) die Telefonnummer hinterlegt werden. Die E-Mail ist optional. Betreiber/Clubs sollten darauf hinweisen, dass die E-Mail NICHT eingeben werden sollte!

Tipps für ohne Handy:
Wie auch schon bei der Papiererfassung DARF der seitens des Clubs zur Vertraulichkeit verpflichtete Mitarbeiter (z.B. Türsteher) kontrollieren ob plausible Daten eingegeben wurden. Bei begründetem Zweifel DARF der Personalausweis verlangt.
Die Erfassung ist so zu gestalten, das NIEMAND anderes die Daten sehen kann.

FAQ Luca App 9.1.2021 "Nein, zu keinem Zeitpunkt können Veranstalter deine Kontaktdaten oder andere Informationen in deiner luca App lesen."
Das stimmt, sofern der "Check in" in eine Veranstaltung erfolgt, die der Club/Betreiber im Luca Backend angelegt hat. (Bei "privaten Events" ist der Vor+Nachname sichtbar)

Um die Daten zu entschlüsseln, ist müssen die Daten vom Club/Betreiber an das Gesundheitsamt übermittelt werden.
Nur das Gesundheitsamt kann die Daten entschlüsseln.

Das nur das zuständige Gesundheitsamt die Daten entschlüsseln kann, setzt voraus, dass dem Luca APP Anbieter der Schlüssel unbekannt ist.

Bei der Erfassung durch Papierlisten konnte unter Umständen die Polizei die Kontaktdaten nutzen.
In Niedersachsen ist geregelt, dass die Kontaktdaten NUR durch das Gesundheitsamt genutzt werden dürfen.

Betreiber/Clubs müssen Informationen gemäß Artikel 13 DSGVO bereitstellen.
Zum rundum-sorglos-Paket: Muster Datenschutzhinweise und Papier-Formulare für die Kontaktdatenerfassung  Luca App Datenschutzhinweise Betreiber kostenfrei 

Die vorstehende Artikel 13 Info "Erfassung von Daten durch den Club/Betreiber" den Eindruck erwecken, dass der Club die Besucherdaten sehen kann. DER CLUB KANN DIE in der Luca APP hinterlegten Kontakdaten NICHT SEHEN!!!
Der Club kann die Daten nur dann kurz mal sehen, wenn der Check in direkt durch eingabe der Kontaktdaten im Club per dem Club zugeordnetem Kontaktformular in der Luca APP erfolgt.
Da die Daten "Pseudonynmisiert" sind, findet die DSGVO Anwendung und es sind Datenschutzhinweise zu geben.

Sonderfall Firmenhandy: Die CoronaVo ermöglich es unter bestimmten Umständen seine Firmenkontaktdaten zu hinterlegen. Bei einem nur einer Person zugeordneten Firmenhandy ist diese Möglichkeit gegeben.
Wird das private Handy für den geschäftlichen Check-In genutzt, wäre kurz vorher die Adresse zu ändern. Die Hinterlegung der Firma ist nicht möglich.
Bei einem Firmenhandy welches von mehreren Personen geschäftlich genutzt wird, müßte jedesmal der Name der Person in der APP geändert werden. Erfolgt die Info an die Firmenhandynummer "Sie sind infiziert, bitte lassen Sie sich testen" ist (zurecht) unklar, aufgrund welchen Datums/Uhrzeit/Kontaktes (besuch eines Betreibers/Clubs) diese Info erfolgt.
Tipp: -> Ein von mehreren Personen genutztes Firmenhandy NICHT für Luca nutzen!

Die Installation auf Firmenhandy's ist durchaus vertretbar.
Es darf KEINEN Zwang geben, die APP auf dem privaten Handy zur Dokumentation der Anwesenheit im Büro zu nutzen!!!
Hierfür muss es alternativen geben, da private Handy's privat bleiben.

Der von mir geschätzte www.Datenschutz-Guru.de  meint: Über das Hausrecht kann seiner Meinung nach eine Pficht zur Nutzung möglich sein.  (26.3.2021)
Problem: Dienstleister oder Lieferanten können Ihre Tätigkeit bei Weigerung nicht ausüben - evtl Schadensersatz. ... okay ich weiche ab 🙂

Die Gesellschaft der Datenschutzbeauftragten meint
" Da hier rein auf die Kontaktverfolgung abgestellt wird, muss vom verpflichtenden Einsatz der Luca-App im Beschäftigungsverhältnis wohl abgesehen werden. Im Rahmen der allgemeinen Arbeitszeit-/Anwesenheitserfassung können die Kontaktketten bereits nachvollzogen werden. Ebenso liegen dem Arbeitgeber die relevanten Kontaktdaten der Beschäftigten vor. Eine Anordnung, die App im privaten Bereich zu nutzen und private Treffen entsprechend der Möglichkeiten zu dokumentieren, hat rechtlich keinen Bestand. Das Weisungsrecht des Arbeitgebers reicht nicht in den privaten Bereich der Beschäftigten."
Quelle https://www.gdd.de/datenschutz-und-corona/FAQ-Corona  (Stand und zuletzt geprüft: 1.4.2021)

Sylt.de/Luca (zuletzt geprüft 8.4.2021)
"Luca ist sowohl im Einzelhandel, der Hotellerie und Gastronomie, in Ferienwohnungen, Veranstaltungsflächen sowie allen Freizeiteinrichtungen zu nutzen"
Dr Thomas Schwenke - dessen Meinungen ich auch gerne vertrete - meinte in seinem am 7.April 2021 aufgezeichneten Podast "Rechtsbelehrung" dass es keine Pflicht gibt die Luca APP zu nutzen.
Ich denke die Formulierung auf der Sylt.de Seite ist ungünstig. Wenn die Kontaktdaten elektronisch erfasst werden DANN ist die Luca App zu nutzen.
Es MUSS allerdings auch noch eine alternative geben - damit auch nicht Luca-Nutzer die Möglichleit haben, Locations zu besuchen.
Sicherlich könnte die Location durch Ihr Hausrecht das betreten an die Nutzung der Luca APP koppeln.

Die Basisfunktionen von Luca Locations sind kostenlos für Betreiber/Clubs nutzbar.
Welche Zusatzfunktionen kosten was?
Wird es auch kostenpflichtige Zusatzfunktionien für Gäste oder gar Clubs geben?
Derzeit 'zahlen' die Gesundheitsämter für die Möglichkeit, die Daten auszulesen. (Maischberger 28.2.2021)

Montag 9 Uhr, der Frisör öffnet und macht einen QR-Code für die Kunden zum einscannen verfügbar.
Diverse Kunden kommen, checken ein, checken aus. CoraRona ist die letzte Kundin um 17:30. Sie Checkt ein, sie checkt mit der Luca-App aus. Am Dienstag wird CoraRona positiv auf Corona gestestet.
Das Gesundheitsamt fordert die Daten für den Montag vom Frisör an und erhält die Daten von ALLEN Kunden die mit der Luca-App an den Tag den QR-Code gescannt haben. Anhand der Uhrzeit kann das Gesundheitsamt (hoffentlich) sehen, das CoraRona erst um 17:30 kam und die Kundenden vor ca 17Uhr30 NICHT informiert werden müssen, dass diese sich testen lassen sollen.

Ich bin in einer Lokation eingecheckt.
Ich starte mein Handy neu.
Ich bin weiter eingecheckt!

! Bei De- und Neuinstallation ist Deine Historie weg ! (Stand 31.5.2021)
Die Historie kann auch selbständig gelöscht werden in der Luca-APP gelöscht werden.
-> ABER  im Luca System werden die Daten noch für 30 Tage gespeichert um der gesetzlichen Anforderung der Nachverfolgung zu erfüllen. (8.6.2021)

Luca Account löschen:
Du kannst deinen Account löschen - das solltest du tun BEVOR du die APP deinstallierst weil Du z.B. kein Bock mehr auf Luca hast oder die Erforderlichkeit wegfällt.
-> Im Luca System werden die Daten noch für 30 Tage gespeichert um der gesetzlichen Anforderung der Nachverfolgung zu erfüllen. (8.6.2021)

 

Opa hat kein Handy.
Er besorgt sich einen  Luca Schlüsselanhänger mit QR Code
und registriert diesen mit Hilfe von seinem Enkel.
Opa checkt hier und da ein und aus.
Soweit so gut.
Leider verliert Opa den Schlüsselanhänger.
Was nun?
Die Person, die den Schlüsselangänger findet, kann nun mit dem Daten vom Opa ein und auschechen.

Eine Verifikation OB der Schlüsselanhänger (allgemein der QR Code) zu der Person gehört nicht möglich!
->   Bei der Papierliste besteht die Chance über den Personalausweis zu verifizieren 🙂

Anforderung an das Luca System:
Ein verloren gemeldetet Schlüsselanhänger MUSS im Luca System gesperrt werden können
UND
wenn der Schlüsselanhänger trotzdem genutzt wird, muss der Check-In mit dem Schlüsselanhänger ABGELEHNT werden.  (Straftatbestand Identitätsdeibstahl???)
-> Beim Event  an der Kasse ist es leichter möglich festzustellen OB die Person gültig eingecheckt hat. Im Restaurant mag das auch noch überschaubar sein
Aber
im Baumarkt, müßte am Eingang geprüft werden OB die Person gültig eingecheckt hat.

Mein Test:

Eine selbst ausgedachte Lokation im Luca System mit einer PLZ in München angelgt.

Keine reale Location, eine virtuelle private TEST-Lokation wie aus dem Namen hervorgeht (TestHandelMünchen)

ICH und NUR ICH habe dort testweise 3 mal am 8.März 2021 virtuell eingecheckt. Ich war nicht vor Ort.
Der QR Code der Lokation war nur für mich auf meinem Rechner sichtbar.

Es gab in der virtuellen Test  Lokation exakt 3 "Besuche" und zwar nur am 8.März 2021 und die waren von mir selber.


Das Gesundheitsant Weimar hat am 25.März 2021 eine interne Schulung durchgeführt.
In dem Zusammehang wurde TESTWEISE meine  Lokation gewählt, um TESTWEISE Daten anzufordern.
Das Gesundheitsamt Weimar hat eine Datenanforderung gestartet.

Daraufhin erhielt ich (als Betreiber der Test-Location) eine E-Mail:

E-Mail von namegeändert@luca-app.de an die E-Mail Adresse die ich für die TESTLOKATION hinterlegt habe.
Die Aufzurufende Webseite https://
http://xktxz.mjt.lu/lnk/100stelligerschlüssel/2/22stelligerschlüssel/über100stelligeBuchstabenZahlenKombination   <- KEIN Https!!! SICHERHEITSLÜCKE !!!

.LU ->Luxemburg

WARNUNG: Mit Etablierung der Luca APP, könnten Sie gefälschte E-Mail erhalten um Ihre Luca Daten freizugeben.
Die Empfehlung: Wenn Sie Daten an das Gesundheitsamt herausgeben, dann AUS DEM Luca System freigeben.

Also zur Absicherung, ob die E-Mail wirklich echt ist, habe ich mich dann
auf der Luca App Location Webseite eingelogt:
Hinweis das eine Anforderung vorliegt (roter Kreis)

Anforderung der Daten von der Location für den Zeitraum 15.3.2021  16:19 bis 18.3.2021 16:19


Aussage Gesundheitsamt Weimar:
Es bestehen kaum Möglichkeiten das System zu testen, da sowieso "alles geschlossen ist" und somit keine Daten pflichtweise von Locations/Betrieben erhoben werden.

Verwunderung seitens des Gesundheitsamtes Weimar wie leicht das geht:
Das Gesundheitsamt aus Weimar kann die Daten von einer Location aus München anfordern. (Kontrollfrage "Wollen sie wirklich die Daten anfordern")

Lokations/CLubs/Betrieb geben die Daten an das ZUSTÄNDIGE Gesundheitsamt (Location in München -> an das Gesundheitsamt in München)!

Nachtrag 3.5.2021:  6 Wochen nach der Datenanfrage vom Gesundheitsamt ist im Backend der Luca-APP noch immer die Anfrage vorhanden. Keine Chance diese zu löschen -> Fehler!

#################
Sonntag 28.2.2021 22Uhr40:
Die Luca App wird in einer TV Show erwähnt.
Bekomme öfter einen Fehler
„timeout. Socet closed“ bzw. „HTTP 502 Bad Gateway“
Stellt Euch vor es ist Samstag Abend und das Volk will Treffen dokumentieren bzw sich registrieren….
Hier ist also DRINGEND bei der Serverkapazität des APP Anbieters nachzubessern!!!

Es wundert mich, dass die APP (trotz der hier zuvor aufgeführten und teils behobenen Mängel) schon im November 2020 im Einsatz war!

Die Funktionalitäten machen einen guten Eindruck. Hier gibt es meiner Meinung nach Potential für geringe Verbesserungen, die rasch umsetzbar sind und die Gesamtfunktionalität kaum beeinflussen.
Wenn die Verfügbarkeit des Servers, die Homepage, das Wording und die Erklärungen angepasst werden ist der Eindruck noch besser.
Letztendlich müssen "nurnoch" die Betreiber Ihren Informationspflichten (zum kostenfreien Muster) nachkommen und dann kann es in wenigen Minuten schon losgehen!


Nach den mir bisher vorliegen Informationen halte ich die APP für empfehlenswert.... ich nutze die APP selber auch!
Dem Club "Subkultur Hannover", habe ich in Meiner Eigenschaft als Berater und DJ die Luca APP bisher empfohlen.

Stand 3.3.2021: Sollten sich die alle Bundesländer auf diese APP einigen, so kann ich dies nur begrüßen!
Nur dann ist die APP effektiv einsetzbar.

 

-> Die Luca-App ist KEIN Ersatz für die Corona App sondern eine Ergänzung WARUM:

Corona Warn APP Luca APP
Bei einer Busfahrt speichert die Corona Warn APP den "Kontakt" mit den Personen neben mir im Bus die eben falls die Corona Warn App haben.
Die Luca-APP speichert diese Kontakte so erstmal nicht - das für einen "Kontakt" eine Übertragung des QR-Codes erforderlich ist.
Damit die Luca APP die "Kontakte" neben mir im Bus speichert, müßte ich ein "Privates treffen" in meiner Luca APP starten UND die um mich herum befindlichen Personen um deren Luca QR-Code bitten (dadurch werden auch die in der Luca APP eingetragenen Vor und Nachname gegenseitig in die Historie übertragen).

Wenn der Bus jedoch einen QR-Code zum Einchecken anbietet, sei es für die Luca APP als auch für die Corona Warn APP,
dann werden alle Fahrgäste informiert, die sich zur selben Zeit im Bus aufgehalten haben.... und vermutlich auch weitere die sich vor auch nach meiner Busfahrt im Bus befanden.

Nebenbei stelle ich mir die Frage, ob es „gesund“ ist, sich von einem privaten Unternehmen [dem Luca App Anbieter] abhängig zu machen 🙂
Ich hoffe die Luca APP trägt mit dazu bei zu klären
wo und wo nicht Infektions-Übertragungen stattfinden,
wer und wer nicht an Infektions-Übertragungen beteiligt ist.

Es muss, seitens des Gesundheitsamtest, vermieden werden, dass sich unnötig Personen in Quarantäne begeben müssen!

Beispiel:
Ein Ladengeschäft generiert einen QR-Code.
Ich besuche am Montag um 8 Uhr das Geschäft, checke mit Luca ein und checke mit Luca aus.
Am Dienstag den checkt um 18Uhr mit Luca jemand in das Geschäft ein.
Am Donnerstag wird dieser positiv gestest,
am Freitag fordert das zuständige Gesundheitsamt die Daten vom Geschäft an.
Welcher Zeitraum wird angefordert?
Ab Dienstag 18Uhr!!!  bis???
Für den Fall das Daten beteits ab dem Zeitraum Montag angefordert werden, hat das Gesundheitsamt Daten die nicht relevant sind.
Wichtig ist, dass Gesundheitsamt veranlasst eine Information an die Luca APP Nutzer, die AB Dienstag 18Uhr bis .... Freitag Geschäft besucht haben.
Diese Personen haben sich ab Informationsgehalt umgehend in Quarantäne zu begeben und ein Corona Test durchzuführen.

Stadion Rostock:
Samstag negativer Schnelltest vor Ort im Stadion
Ich bin in der Nordkurve
Du bist in der Südkurve.
Wir begegnen uns nicht.
Ich werde am Montag positiv getestet.
Datenanforderung vom Gesundheitsamt vom Stadion.
Alle Personen die im Stadion waren erstmal in Quarantäne und umgehender Corona Test.
In dem Fall sind es "nur" 777 Personen.
Warum könnte es trotzdem Sinn machen, wenn wir uns nicht begegnet sind, dass Du trotzdem Corona positiv bist?
Ich geh aufs Klo, du 10 Minuten später - meine Aerosole sind evtl noch vorhanden 🙂
Oder
Ich hol mir ne Pommes (hat die Gastro überhaupt auf?), 10 Minuten später holst du dir ne Pommes. Ich habe evtl den Verkäufer (wie auch immer) angesteckt der Verkäufer hat dich evtl ansteckt...  auch hier: Für Events muss sowieso ein Hygienekonzepte vorhanden sein. In Verbindung mit Abstands, Mund-Nasebedeckung, Lüftung könnte die Infektionsgefahr gering sein 🙂

Wo MEINER MEINNUNG nach Luca sinnvoll ist:
-Bei Veranstaltungen im Innenraum (Disco, Konzert, Kino, Theater, Ausstellung....) wo ein Ansteckungsrisiko vorhanden ist - mangels Belüfung und Abstand.
-Dort wo längere Kontakt zum möglicherweise infizierten Verkäufter besteht.
-Flugzeug nach Malle - auch wenn die Daten der Fluggäste ohnehin vorliegen.
-Im Zug, wobei auch hier pro Wagen ein QR Code generiert werden sollte, damit nicht die Person in der vorne 1.Klasse informiert wird, wenn sich jemand hinten aus der 2.Klasse infiziert ist.
- In Bussen, wobei auch hier pro Teilstrecke ein QR-Code generiert werden sollte.

-> Luca kann dann generell sinnvoll sein, wenn es Übertragungsmöglichkeiten gibt die noch nicht bekannt sind
(Eckart von Hirschhausen: Das Coronavirus nutzt Feinstaub als Transportweg)

Fazit:  Mehrere QR Codes generieren um eine differenzierte Nachverfolgung zu ermöglichen!  Wir kennen dies von Tischen in Restaurants.

4 Besuche in Schlesweig Holstein
u.a. um die Anwendung der Luca APP vor Ort zu erleben.
QR-Codes in Cafes, Restaurants, Geschäften, Einkaufspassgen, Supermärkten, Beherbergungen...
Jedesmal FEHLT die Information WARUM die Daten erhoben werden!
- Aufgrund einer Vorschrift des Bundeslandes?
- Aufgrund einer Sondervorschrift (Modellregion) des Kreises?
- Aufgrund des Hausrechtes?
-- Sind bie bei Click and meet wirklich die Kontaktdaten zu erfassen?
-- Sind bie bei Click and collect wirklich die Kontaktdaten zu erfassen?
-- Ist die Betretung von Geschäften NUR bei Abgabe der Kontaktdaten möglich?
- Aufgrund einer Freiwilligkeit?

Mein kostenfreies Formular bietet die Möglichkeit klare Verhältnisse zu schaffen und gibt zugleich Tipps.
https://www.dtnschtz.de/muster-luca-app-informationspflichten/

Bonus:
Was den Nachweis des negtativ-tests betrifft, so reicht das Spektrum von
Testergebnis (e-mail) im Handy vorzeigen über Testnummer aufschreiben bishin zum offen herumliegenden Formular mit kompletten Kontaktdaten
und natürlich ohne Datenschutzhinweise, ohne Hinweise auf die Rechtsgrundlage.
Es gibt massive Unklarheiten darüber ob und was erfasst werden muss.
Schönste Aussage: Alle machen das so 🙂

Vorsicht mit dieser Aussage, denn sie bedeutet:
Die Bundesländer kaufen die Luca APP um dem Volk eine Perspektive zu geben.

Die Luca APP verhindert nicht direkt eine Infektionen.
Die Luca APP mindert nicht den Inzidenzwert - der als Maßstab für Maßnahmen genommen wird.
Die Luca APP bewirkt durch Aufforderng zum Test, die Dunkelziffer (nicht erkannte Fälle) zu verringern.

Luca: Damit Gastro und Konzertbesuche wieder möglich werden? NEIN!

Datenschutzbeauftragter  -> sorry Kollege, vielleicht bist du selber mit-verantwortlich. Ich versuche sachlich zu bleiben...

"Wir haben frühzeitig die Datenschützer mit ins Boot geholt"
(Patrick Hennig, CEO der Start-Up-Firma neXenio und einer der Köpfe hinter der Luca App Interview NDR Quelle 3.3.2021)
-> In den Luca Datenschutzhinweisen war der erforderliche Datenschutzbeauftragte im Januar 2021 noch nicht erwähnt 🙂 "Frühzeitig"
Frühestens Februar/März 2021 gab es erste Hinweise, dass der Pflicht zur Bennenung des Datenschutzbeauftragten nachgekommen wurde.
Die Luca App wird seit Dezember 2020 eingesetzt....

April 2021 - die Luca App Anbieter  schreiben per E-Mail die Location Betreiber an.

"Ebenfalls teilen wir das Muster zu Verarbeitungstätigkeiten, die bei der Kontaktdatenerhebung mittels luca anfallen. "
-> Inhaltlich entspricht das Dokument den Datenschutzhinweisen!  Hier wurde Artikel 30 der DSGVO mit Artikel 13 verwechselt.

"Seit dem 25. Mai 2018 gilt die Pflicht zur Aufsetzung von Auftragsverarbeitungsverträgen gemäß Art. 24 ff DSGVO bzw. § 11 BDSG. Sobald ein Dritter an der Datenverarbeitung beteiligt ist, muss ein AVV geschlossen werden. Mit einigen Bundesländern, unter anderem Mecklenburg Vorpommern, sind wir momentan im Austausch zu einer gemeinsamen Verantwortlichkeit bei Datenerhebung. Eine Änderung im AVV aufgrund dessen folgt in den nächsten Wochen. Informationen dazu findest du dann in deinem luca Locations-Portal. "
-> Genau, es handelt es sich um eine gemeinsame Verantwortlichkeit.  Erschreckend, dass dieser Umstand erst nach 5 Monaten erkannt wird!

Datenschutzfolgenabschätzung:
Die muss seitens der Anbieter der Luca App erfolgen (so zumindest die Meinung einiger Datenschützer)
Es gibt Überlegungen  dass sogar die Gesundheitsämter  bei Einsatz der Luca APP eine Datenschutzfolgenabschätzung durchführen müssen.
Weitere Überlegungen gehen soweit, dass sogar Location Bereiber diese Datenschutzfolgenabschätzung durchführen müssen.
Die Datenschuztfolgeanschätzung hätte zur folge, das die Locations einen Datenschutzbeauftragten benennen müssen!
Zumal derzeit nur ein Auftragsverarbeitungsvertrag mit den Luca APP Betriebern abgeschlossen wurde.
->  Würde ein Vertrag zur gemeinsamen Verantwortlichkeit abgeschlossen, dann KÖNNTEN die Location Betreiber auf eine Datenschutzfolgenabschätzung verzichten.

Lest das Wort LUCA mal rückwärts..... ACUL  ->Ah Cool -> Ja die App ist echt cool 🙂

Trotzdem ist der Gedanke durch eine Welt voller zu scannender QR-Codes zu wandeln, (noch) etwas befremdlich.
Die verstärkte Nachverfolgung - und möglichem Missbrauch - ist hier verlockend.
Durch den Zwang Daten abzugeben, könnten sich Bürger in Ihrer Freiheit eingeschränkt fühlen.
SMUDO (Fanta 4) bei Anne Will 28.2.2021 ab Minute 25  schilderte dass die APP vom Restaurant, dann im Stadion, in der U-Bahn, im Zug eingesetzt werden könnte.

-> Dann aber NUR um den Zweck der (momentan noch) erforderlichen Unterbrechung von möglichen Infektionsketten dienen!

Klar kann ich mit der Luca APP in eine Location einchecken ohne vor Ort zu sein, wenn mir der QR-Code bekannt ist.
Das ist bei den klassichen Papierlisten schwerer (es sei denn, eine Person vor Ort trägt meinen Namen zusätzlich ein).
Bei bisherigen elektronischen Check-In Systemen in denen man seine Kontaktdaten in ein Web-Formuluar eintippt, war dies jedoch auch schon im Somme 2020 möglich.

Somit nichts neues - und meiner Meinung nach auch keine Schwachstelle.
Falls das Volk nun meint es sei doch eine Schwachstelle - dann ist die Konsequenz, dass die APP Zugriff auf den Standort benötigt um zu prüfen ob die Person mit dem Handy tatsächlich vor Ort ist.

Eigentor:
Da sich offensichtlich tausendfach Personen aus der Ferne in Locations eingecheckt haben, könnte da ja auch ein infizierter dabei sein.
Die mögliche Konsequenz:  SMS vom Gesundheitsamt mit Quarantäne und Test-Aufforderung.

Aus Jan Böhmermann Aktion leiten sich 3 Dinge ab:
-Ein positiv gestesteter könnte nach QR-Codes im Internet gucken um dort virtuell einzuchecken - damit er virtuell andere "infiziert" und Läden und Kunden lahmlegt -> Eine Quarantäte und Testaufforderung könnte vom Gesundheitsamt ausgelößt werden.
-> Keinen QR-Code im Netz posten ..... allerdings könnten weiterhin andere diesen QR-Code abfotografieren und selber posten. Das ist kaum zu verhindern.
-> Wenn QR-Codes im Internet gepostet werden, dann in unbrauchbarer Qualität!

Wer den Check-In mal testweise prüfen möchte, kann gerne meine virtuelle Testlocation nutzen -> QR Code überprüfen.

Für Gäste, Kunden, Besucher:
Wenn Ihr einen LUCA APP-Code  steht, dann lest den Code NUR über die APP.
Warum? Der Code könnte überklebt worden sein und auf eine böse Seite locken!

Für Locations, Anbieter, Veranstalter, QR-Code generierer:
Überprüfen Sie ob der Gast eingecheckt hat.
Lassen Sie sich das Handy zeigen mit aktiver Luca APP.
Erst danach wird der Gast bedient.

Prüfen Sie OB der QR-Code noch der QR-Code ist, den ihr selber erstellt haben.
Jemand könnte den QR-Code überklebt bzw. ausgetauscht haben!
Je aktueller der QR-Code, desto besser!

-> Keinen QR-Code im Netz posten
-> Keine QR-Codes abfotografieren
..... allerdings könnten weiterhin andere diesen QR-Code abfotografieren und selber posten. Das ist kaum zu verhindern.... es sei denn sie wechseln den Code.

Als Gast:
Zeigen Sie dem Personal die Luca APP und weisen Sie somit nach, dass Sie in die Lokation "eingecheckt" sind.

oMit Freude nehme ich zur Kennntis, dass die Datenschutzkonferenz  (die Konferenz der für den Datenschutz zuständigen unabhängigen Aufsichtsbehörden in Deutschland)  meine Meinungen überwiegend teilt.
Am 26.März 2021 wurde folgende Stellungnahme (3 Seiten PDF) veröffentlicht:

https://www.datenschutz.saarland.de/fileadmin/user_upload/uds/datenschutz/dsk_stellungnahmen/DSK-Stellungnahme_20210326_final.pdf

(zuletzt geprüft 30.3.2021)

  • Zum  Thema "Vergabeverfahren": "zu schnelle" Entscheidung für Luca
  • Luca APP Pflicht (es muss die Papiererfassung für Locations als alternative Möglich sein, doch das ist Sache der Bundesländer)
  • Es gibt Möglichkeiten das Luca System auszutricksen worauf gerne andere eingehen können
  • Es gibt sicherlich mehr Lücken im System, die andere aufgrund Ihrer technischen Möglichkeiten feststellen können
  • das Luca nur ein gekaufter Hoffnungsschimmer auf Öffnung sei, den uns die Politik geben möchte (äh ja also auch dem stimme ich zu)
  • Bodo Ramelow (Ministerpräsident Thürigen 22.4.2021 Bundesrat) "Mein Datenschutzbeauftragter hat mir DANN gesagt das wir Luca gar nicht nutzen dürfen"
  • Jens Spahn (Gesundheitsminister 22.4.2021 Bundesrat) "Bei der Luca APP stellen wir auf einaml fest, dass Datenschutz und Datensicherheit doch eine Rolle spielt und es somit Begründbar ist, dass die Entwicklung der Corona-Warn-APP länger dauerte"

Ich versuche hier meine Erfahrungswerte zu schildern und hoffe auch positives zu vermitteln.

Sylt + Eckernförde    (nicht representativ)
Dort hängen an diversen Locations QR-Codes  der Luca-APP

Bei 50 getesteten Locations hingen in KEINER Location die erforderlichen Datenschutzhinweis aus.
Ein Hinweis auf den Datenschutz war in KEINER Location vorhanden.

In 10 Locations habe ich nach Datenschutzhinweisen gefragt.
Eine Location hatte die erforderlichen Datenschutzhinweise griffbereit (danke für die Verwendung meines Musters)
Eine weitere Location zeigte mir einen Auftragsvertarbeitungsvertrag.
Die verbleibenden 8 Locations meinten, dass keine Datenschutzhinweise zu geben sind, da die Luca APP selber schon die erforderlichen Informationen gibt.

Wo die Erfassung per Kontaktdaten per Verordnung vorgeschrieben ist (z.B. Gastro) wurden als alternative die Erfassung per Papier angeboten.

Gäste bevorzugen den Check in per Luca APP, so meine Beobachtung und auch das Ergebnis vor Gesprächen.

Zugegeben: Die Locations sind froh göffnet zu haben und haben derzeit andere Sorgen als den Datenschutz -> So das Stimmungsbild.

Nebeneffekt: 
Einige Locations begrenzen die Anwesenheit (aufgrund der Nachfrage) auf 30 Minuten.
Der Gast kann anhand der Luca APP sehen, wieviele Minuten er schon "Eingecheckt" ist.
...aber die Location kann auch gucken OB Gäste schon länger als 30 Minuten "Eingecheckt" sind.
Eine Identifikation einzelner Gäste ist möglich, insbesondere wenn QR-Codes pro Tisch erstellt werden.
Die Möglichkeit festzustellen "Wer ist wie lange schon hier" besteht auch bei der Papiererfassung -> Hierbei sind die Personen einfacher zu identifizieren.

Sitze gerade im Bistro in Eckernförde und eine Dame möchte mit der Luca APP einchcken.
Der Scan funktioniert nicht , hat keine ein-checkende Wirkung.

Begrüundung seitens der Dame:
Klappt aber nicht weil die Dame noch nicht  ausgecheckt ist.

ich biete meine Hilfe an:

Historie:
Jeder Check in hat einen Check Out - somit gemäß APP KEINE aktive Anwesenheit.

Schieberegler:
Die Betätigung "Auschecken" hat keine Wirkung.

Fehlermeldung:
Not Checked in

Zeitzähler (der beim Check-In aktiv ist):
56 Minuten und die Sekunden zählen.....

wieder der auf Historie. Aktives APP Fenster verlassen.
APP aufgerufen: QR Scan "Einecken" möglich, die Check-In Uhr beginnt bei Null.

Datenschutz vor Ort 🙂

Die Location sieht die Historie der eingecheckten Gäste.
Die Chronologie erweckt den Eindruck, dass diese nicht chronologisch ist
3.Mai
4.Mai
3.Mai
5.Mai

Aufklärung könnte das Beginn und Enddatum bringen 🙂

Update 27.5.2021 :

26.05.2021 ein Tag 2037c17cc44180f971abaac3e38d

! Die Rechtsgrundlage für den Betreiber / Club in der Echtanwendung ist in der Regel die Erfüllung einer Rechtspflicht !
Der Test hier ist freiwillig - hier ist eine Bereitstellung ist nicht erforderlich und hat von mir aus auch keine Auswirkungen.
Falls Du zu TESTzwecken Deine Luca APP ausprobieren möchtest, dann benötige ich die
Einwilligung:
Mit dem Check In über die Luca APP in diesen TEST Standort erfolgt die Einwilligung, den übermittelten QR-Code zu speichern.
Die Speicherdauer beträgt bis zu 28 Tage ab dem Check Out (durch Dich oder durch mich) aus dem TEST Standort.
Die aktuellen Datenschutzhinweise der LUCA-APP, insbesondere Deiner Betroffenenrechte,  sind in der APP "Datenschutzbestimmungen" zu finden.
Die Einwilligung kann jederzeit (durch Check Out) widerrufen werden wo
Du hast das Recht, die per Check-In erteilte Einwilligung jederzeit zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt.  Die Einwilligung erfolgt gegenüber dem Betreiber diese Webseite: Lorenz Macke
Weitere Details in meinen Datenschutzhinweisen

TEST durchführen:

Starte die Luca APP
Verbinde Dich mit dem Internet
Selbst einchecken
Scanne mit der Luca APP diesen QR-Code


Du bist eingecheckt? Super. Dann checke wieder aus!
Sonst checke ich Dich irgendwann aus 🙂

Schau in Deine Historie
dort steht "TEST www.Dtnschtz.de TEST vi...
Datum - Uhr  -
Datum - Uhr

Was sehe ich vom Gast?


Ich kann und werde mit den Daten nichts anfangen - es bereitet mir jedoch Freude dir geholfen zu haben.

Es erfolgt von mir aus keine Weiterleitung das an Gesundheitsamt
- weil dieser Standort ein TEST Standort ist. Du warst nicht vor Ort , ich auch nicht, andere auch nicht.

Die Daten werden vom Luca System nach 28 Tagen gelöscht.

11. Mai 2021 Besucherrekord: 120 Gäste virtuell "eingeckeckt" in die Luca-TEST-Location


und jetzt LOS:
Luca APP Datenschutz: Ja was die APP betrifft.

Damit das ganze rund ist, muss der Location-Betreiber sich auch um den Datenschutz kümmern.
(Vertraulichkeit, Informationspflichten, kein anderer darf die Daten sehen, Datensicherheit…)
Zu der Checkliste Kontaktdatenerfassung (Papier / Luca APP / Corona Warn APP)

VORMERKEN: 18.Juni 2021 Digitaltag mein Beitrag „Die Luca APP – Entscheidungshilfe und Tipps“

Anmelden: Dienstag 22.Juni BVMW 10 – 12 Uhr per Videokonferenz
Veranstaltung „Luca-App, Corona-App … – brauchen wir das noch, oder kann das weg? Zur Anmeldung:
https://www.bvmw.de/event/14031/luca-app-corona-app-brauchen-wir-das-noch-oder-kann-das-weg/

Bei der Erfassung durch die Luca-APP sowie der Papiererfassung sind seitens des
Betreibers/Clubs/Location/Laden/Betrieb Datenschutz Informationen gemäß DSGVO Artikel 13 zu geben.
Hier habe ich ein kostenfreies Muster Luca APP Datenschutzhinweise für nicht-private-treffen bereitgestellt
mit einigen Tipps.

Wer sich ein eigenes Urteil bilden möchte,
besucht und nutzt bitte luca-app.de/mein-luca/ !!!
Komm‘ danach gerne auf diese Seite zurück um den Check In zu testen 🙂

Wer erstmal per Papier erfassen möchte/muss oder von Leuten OHNE QR-Code die Daten erfassen möchte, dem biete ich kostenfreie Muster zur Anwesenheitsdokumentation mit erforderlichen Hinweisen zum Datenschutz als PDF/Docx zum Download an.
https://www.dtnschtz.de/tag/anwesenheitsliste/

Ein paar Worte zur Corona Warn APP inkl. TEST Check in

Weitere nützliche Tipps für Ihr Privatleben und Ihr Geschäftsleben im Blog
www.speisekarte.dtnschtz.de

Es schreibt Ihnen, Ihr persönlicher externer Datenschutzbeauftragter
Lorenz Macke (Hannover) zum Kontakt

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2021.01.05 Risiken im Home-Office

Risiken im HomeOffice
Für wen?
Die meisten Unfälle passieren im Haushalt.

Warum stellt Arbeiten im HomeOffice ein höheres Risiko für Datenschutz / Datensicherheit dar gegenüber der Arbeit im Büro? Hier einige Beispiele:

-Im Büro gibt es Kollegen, die bei Merkwürdigkeiten unmittelbar helfen können. Zu Hause nicht. Im Zusammenhang mit möglichem Phishing, Updates, Emails, Anrufen kommen Fragen auf, die im Büro schneller beantwortet werden können.

-Verifikation bei der Kommunikation ist im Büro leichter gegeben als (allein) zu Hause.

-Im Büro gibt es meist Sicherheitssteckdosen, zu Hause seltener.

-Im Büro kann der Schrank mit den Akten abgeschlossen werden, zu Hause nicht unbedingt.

-Im Büro gibt es einen Aktenvernichter bzw. eine verschlossene Sammeltonne, zu Hause ist die ordnungsgemäße Entsorgung von Papier kaum gegeben. Das gilt auch für Notizen.

-Wenn Bluetooth im Büro aktiviert ist wird der Rechner nur von den Mitarbeitern gesehen.
Zu Hause empfangen Mitbewohner, Gäste und evtl. Nachbarn das Bluetooth-Signal.

-Im Büro sind die Kabel sauber (stolperfrei) verlegt, zu Hause nicht unbedingt.

Im Büro gibt es meist keine Alexa, zu Hause durchaus…. Und weitere Sprachassistenten, die womöglich mithören. Siehe auch Alexa Datenschutz Sprachassisten.

-Im Büro sind die Fenster wenn dann gekippt, zu Hause jedoch möglicherweise ganz offen. Durchzug kann bewirken, dass Unterlagen aus dem Fenster fliegen.

-Im Büro laufen keine Tiere/ Kleinkinder über die Tastatur, zu Hause schon ab und zu 😊

-Wie leicht ist der Computer für andere zu erreichen?
Um an den Rechner im Büro zu gelangen, geht der Weg über das Betriebsgelände in das Gebäude, durch die Etagen in das Zimmer. Es halten sich Mitarbeiter, sowie in ausgewählten Bereichen, Besucher auf.
Der Computer zu Hause ist über das Gebäude, die Wohnung zu erreichen. Dort gibt es Mitbewohner und Besucher.

-Im Büro ist das W-Lan von Fachleuten installiert, konfiguriert, beobachtet und gepflegt.
Zu Hause ist das W-Lan meist selbst eingerichtet und „muss einfach nur funktionieren“. Verdächtige Aktivitäten bleiben meist unerkannt, Updates werden nicht eingespielt, die Sicherheitseinstellungen sind verbesserungswürdig.

-Im Büro sind die Transportwege von Unterlagen meist auf das Gebäude begrenzt. Damit Unterlagen im HomeOffice verarbeitet werden können, müssen diese vom Betrieb nach Hause transportiert werden. Der Transportweg stellt ein weiteres Risiko dar (Verlust, Beschädigung, Offenlegung…) .

Diesen und weiteren Beispielen sind mit technischen und organisatorischen Maßnahmen zu begegnen.
Der Datenschutzbeauftragte trägt dazu bei, die Risiken zu mindern.

Tipps zum HomeOffice als Checkliste
Kostenfreies Datenschutz Quiz für Mitarbeiter im HomeOffice

Sie möchten Ihrer Verpflichtung nachkommen Ihr Mitarbeiter zu schulen, für Gefahren im HomeOffice zu sensibilisieren?  Eine Datenschutz Schulung vor Ort ist möglich – aber auch per Videokonferenz. Zu den Kontaktdaten von ihrem persönlichen Datenschutzbeauftragten Lorenz Macke.

Tipps, Richtlinien und Quiz zum Thema HomeOffice
Hinweise zum Home Office

Es schreibt Ihnen Ihr persönlicher externer Datenschutzbeauftragter Lorenz Macke (Hannover)

2020.04.19 Facebook Fake Gewinnspiele

WARNUNG und TIPPS

Seit 2020 das Selbe Muster:
Eine bekannte Marke zeigt auf der Facebook Seite Bilder und schildert eine wohltätige Story. Ihr könnt Gewinnen, dazu müsst Ihr nur
– den Beitrag (das Bild) auf Eurer Pinnwand teilen
– ein Wort z.B. Danke schreiben

Ich sage es mal ganz deutlich: Es ist eine VERARSCHE
Ihr könnt nichts gewinnen!!!

Was passiert:
Falls Ihr dort den Beitrag teilt und das Wort schreibt, dann werdet Ihr danach aufgefordert weitere Daten anzugeben.
Klar, Ihr wollt gewinnen, Ihr gebt (leider) Eure Daten ein. Es werden von Euch Daten gesammelt und für Werbung verwendet. Das ist noch das geringste Übel.
Eventuell werdet Ihr sogar aufgefordert, ein Benutzerkonto zu eröffnen oder eine APP zu intstallieren. Varianten und Steigerungen sind möglich.

Edeka, Lidl, Aldi, Rewe, Adidas usw…. die nächste Marke kommt bestimmt.

Die Facebook Fake Seiten sind auch schlecht gemacht:
– die www.facebook.com/A D R E S S E ist ähnlich, aber keine offizielle Seite (z.B. Facebook.com/ebikemarkt2020)
– die Seite existiert maximal seit Januar 2020
– es gibt kein ordnungsgemäßes Impressum
– keine erforderlichen Datenschutzhinweise
– keine gesetzlich erforderlichen Teilnahmebedingungen
– Es sind kaum likes für die Seite bzw. ältere Postings vorhanden.
Zudem verstößt die Art der Verlosung gegen die Facebook Richtlinien und könnten somit „gemeldet“ werden 🙂

Bitte warnt die Teilnehmenden, damit diese
NICHT IHRE DATEN eingeben
und zukünftig
NICHT AN SOLCHEN GEWINNSPIELEN teilnehmen.

Zum kostenfreien und anonymen Facebook Quiz. 10 Minuten, 10 Fragen damit Ihr Eure Einstellung(en) bei Facebook anpasst. Schaffen Ihr die 100 Punkte?

Danke auch an mimikama.at für Eure Auflärung.

Mit datenschutzfürsoglichen Grüßen
Lorenz

2020.04.16 Corona Warn App TEST und Tipps

TEST Einchecken mit der Corona Warn APP – testen Sie jetzt! Scanne den Code mit der Corona Warn APP.
Es muss keine Internetverbindung bestehen.
! Es kommt zurecht der Hinweis, dass das Event 27.4.2021 beendet ist und ob man nachträglich einchecken möchte!
Nach dem „jetzt auschecken“ (erfolg spätestens nach 15 Minuten) bitte den Eintrag löschen.
Corona Warn APP -> Meine Check-Ins -> Die 3 Punkte rechts neben dem Event anklicken -> Entfernen
Warum? Falls Jan Böhmermann und CO wieder eincheckt und sich darunter ein in der APP hinterlegter Infizierter befindet, würde über die Corona Warn APP eine Aufforderung zum Test erfolgen.
Also nur den CHECK-IN TESTEN und dann den Eintrag wieder entfernen.

Anmelden: Dienstag 22.Juni 2021 BVMW 10 – 12 Uhr per Videokonferenz
Veranstaltung „Luca-App, Corona-App … – brauchen wir das noch, oder kann das weg? Zur Anmeldung:
https://www.bvmw.de/event/14031/luca-app-corona-app-brauchen-wir-das-noch-oder-kann-das-weg/

Der QR Code kann auch mit einem QR-Code Scanner gescannt werden. Wird die angezeigte Adresse angeklickt, wirde die Corona Warn App gestartet und es kommt die Frage ob man Einchecken möchte.
Die gesetzlichen Anforderungen an die Kontakt-Daten-Erfassung werden mit der Corona Warn APP NICHT erfüllt. Der Check In dient lediglich dem persönlichen Tagebuch.

Für gewerbliche Anbieter: Es besteht meiner Meinung nach keine Verpflichtung den Informationenpflichten gemäß Artikel 13 der DSGVO nachzukommen. Der QR-Code ersteller erhält keinerlei Daten vom QR-Code scannenden (im Gegensatz zur Luca APP wo Daten erhalten werden und somit auch Informationen zu geben sind.


Am 7.April 2020 habe ich begonnen, Information zum Thema Corona und APPs hier zu veröffentlichen.

Wer freiwillig Daten an das #RoberKochInstitut #RKI „spenden“ möchte, benötigt eine APP sowie Fitnessarmband oder Smartwatch.
Die Daten werden pseudonymisiert erfasst: Das RKI hat keine Kenntnis über den Anwender – nur durch Hinzuziehung von weiteren Informationen könnte eine Person identifiziert werden, wozu keine Erfordernis besteht. Die #Datenschutzhinweise der APP gefallen mir, zumal hier eine Regelung der #DSGVO positiv genutzt wird. #coronaapp #datenspende #datenspendeapp


Kurze Informationen zur #coronadatenspendeapp:
Einschätzung Info Corona Datenspende APP Info

Bisherige Geräte die Daten liefern können:
Fitbit, Garmin, Polar, Withings, GoogleFit, Apple Health

Google Play Store
https://play.google.com/store/apps/details?id=de.rki.coronadatenspende

App Store
https://apps.apple.com/de/app/corona-datenspende/id1504705422

Zur OFFIZIELLEN Seite der APP vom Robert Koch Institut
www.corona-datenspende.de (zuletzt geprüft 2.3.2021)

Die FAQ stehen auf meiner Seite nicht mehr zum Downlaod bereit.

Generell bei der Corona Warn App:
Bluetooth muss aktiviert sein um den Abstand zum anderen Handy zu messen. Das führt allerdings zu Nebenwirkungen, denen begegnet werden sollte:
– Da Bluetooth aktiviert ist, kann es dazu kommen, dass eine Kopplung mit anderen Geräten angefordert wird. Nehmen Sie (generell) keine Kopplung mit ihnen unbekannten Geräten vor.
– Unerwünschter technischer Kontakt per Bluetooth sowie Tracking u.a. in Einkaufszenten könnte stattfinden.
– Der Akkuverbrauch ist erhöht.

Update 25.Mai.2020: Informationen seitens Google – Androit zum Conona Update
-> VORSICHT: Google gibt an, dass die Standortermittlung (GPS) aktiviert sein muss. Die APP selber hat KEINEN Zugriff auf die Standortdaten. Google schon…
Nochmal: Für Kontaktverfolgung ist nicht der Standort (Hannover) relevant, sondern nur die Kontaktdauer und Enfernung von Gerät(Smartphone) zu Gerät (Smartphone) .

Grenzen der App:
1,4 Meter Abstand von Rücken zu Rücken an frischer (windiger) Luft, mit Mundschutz 15 Minuten ohne zu reden. Für die APP ist es ein Kontakt…

Update 2.April .2021 : Corona Warn APP vs Luca APP.
-> Bei APP ergänzen sich miteinander!
Die Luca App bietet ein Check in ohne Handy, die Corona Warn APP erfordert ein Handy.
Beim Check in mit der Corona Warn APP erhält der QR-Code Anbieter keine personenbezogen Daten.
Hier der Vorteil: Die Daten sind für die Betrieb NICHT sichtbar. Es sind keine Datenschutzhinweise zu geben.

Der Check in mit der Corona Warn APP in Gastro-Betriebe
bei denen (per Gesetz) die Kontaktdaten zu erfassen sind (Restaurant, Kino, Club, körpernahe Dienstleistungen…) ist
-in Sachsen möglich (Stand 17.5.2021)
-in Niedersachsen NICHT möglich (Stand 17.5.2021)
Die Corona Warn App ist anonym. Im Infektionsfall wird zwar eine Aufforderung zum Quarantäne und zum Test gegeben – jedoch liegen dem Gesundheitsamt bei der Kontaktatenerfassung per Papier eventuell die richtigen Kontaktdaten vor. Mit der Luca APP liegt dem Gesundheitsamt eine verifizierte Handynummer vor und möglicherweise eine richtige Adresse vor. Das Gesundeitsamt kann bei der Corona-Warn-App den möglicherweise ebenfalls infizierten nicht direkt persönlich (telefonisch) erreichen.

Tipp für QR-Code Ersteller (Gastronom, Läden, Dienstanbieter…)
Der QR-Code sollte so aktuell wie möglich sein…

Genereller TIPP für Gäste:
QR-Codes nur mit der zugehörigen APP Scannen. Nur so könnt Ihr feststellen ob der QR-Code plausibel ist und ihr vermeidet dass Ihr auf dubiose Webseiten gelockt werdet!

-> zur Luca APP Kontaktnachverfolgung Test und Tipps

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